05 September 2006

Nicht anfassen!

War am Sonntag auf dem Flohmarkt im Wal-Mart-Center an der Feldstraße. Ein kleines Mädchen wuselte zwischen den Ständen herum.

Irgendwann wurde es von seiner Mutter ermahnt: „Gucken darfst du“, sagte sie streng, „aber nicht anfassen!“

Den Satz hatte ich schon mal gehört, zuletzt im Dollhouse in der Großen Freiheit.

Und zwar von einer Stripperin.

Ex cathedra: Die Top 3 der Songs über Begegnungen im Rotlichtmilieu
1. „Postcard from a hooker in Minneapolis“ von Tom Waits
2. „Sammy’s song“ von David Bromberg
3. „Lola“ von The Kinks

Kommentare:

  1. Und wozu hat der Mensch dann fünf (mindestens) Sinne?

    In Thailand ist das ganz anders. Da heißt es überall "You can touch."

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  2. Vielleicht war die Mutter ja die Stripperin vom Dollhouse.
    Hast sie bloß wegen der Klamotten die sie anhatte nicht erkannt ?!
    Norbert ;-)

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  3. @ opa, ich weiß noch nicht genau, ob ich Thailand nun als Paradies oder als Hölle einstufen soll. Dazu müssen Sie weitere Details liefern.

    @ speedking, ich kann definitiv ausschließen, dass diese zwar sehr sympathisch wirkende, jedoch aus anderen Gründen ungeeignete Dame eine Anstellung im Dollhouse fände. Diese Tatsache konnten auch ihre Kleider nicht verbergen.

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  4. Das hab ich auch schon mal gehört, aber erst nach dem ich stundenlang alle Stripperinen betatscht hab ohne einen Dollar zu blechen, und den Eintritt hab ich auch geprellt. Aber wenn du die Dollars springen lässt bist du eigentlich der King, ich hab gesehen wie ein Neger gleich 10 hintereinander reingesteckt hat und was hat die zu ihm gesagt, "Warte auf mich vor der Tür" Allerdings war das nicht das Dollhouse, eher ein B-Club in Frankfurt.

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  5. Zu Thailand: beides, das machts ja grade so geil

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  6. Herr Nachbar, sie haben gestern was verpasst. Nicht auf dem Kiez, aber auf dem sündigeren Abklatsch, dem Steindamm. Polittbüro, Danny Dziuk als Rio Dylan, der auch vor Bob Dylan nicht zurückschreckt und Wolfgang Nitschke, dem Hannibal Lector der Buchkritik. Und den Tom Waits hat Danny auch gegeben. "Fett in Japan", eine sehr gelungene Adaption von Wait's "Big in Japan".

    Dabei war das Polittbüro so suboptimal besucht, man hätte die Künstler glatt anfassen können.

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  7. Im Sinne (D)eines wirkungsvollen Verbraucherschutzes (siehe u.a. Mehdorn und Dildo) zeigt dieser Beitrag bloggistische Stringenz und Kontinuität.

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