24 September 2006

Tortour mit Intermezzo


In den letzten 48 Stunden verbesserte sich meine Konzertstatistik im gleichen Maße, wie sich meine körperliche Verfassung verschlechterte.

Am Donnerstag in Berlin begann die Live(tor)tour mit
Shawn Colvin, Fionn Regan und Maximilian Hecker, ehe es in Hamburg ab Freitag beim Reeperbahnfestival weiterging mit The Rifles, Kajak, Minor Majority, Maplewood, Nerina Pallot, Paolo Nutini, The On Offs, Dominic Miller sowie Epo 555.

Samstagnachmittag lief ich zur Auflockerung auch noch bei der offiziellen
Beatlestour mit, die Stadtteilführerin Stefanie Hempel mit enthusiastischem Dauerlächeln moderierte. Wie ernst sie ihren Job nimmt, zeigten die Intermezzi. Zur Ukulele (und Verwunderung der Touristen) schmetterte die Musikerin illustrativ Beatlessongs über den Kiez.

Während der Führung begleitete uns ein Kamerateam von Tide TV; und das hatte vor allem am Ende richtig was zu filmen. Denn auf dem Gelände des alten Star Clubs in der Großen Freiheit saßen ein paar saufende britische Kleiderschränke mit Glatzen herum, die Stefanies formidable „Twist and shout“-Fassung um euphorisches Mitgrölen bereicherten. Riesenbeifall am Ende, für Stefanie und die Engländer.


Am Mittwoch soll das Ganze auf Tide TV laufen; hier gibt es vorab schon mal Stefanies liebenswerte Fassung von „In my life“.

Kommentare:

  1. Irgendwann laß ich mich da doch noch mal mit der Schubkarre hinterher schieben. Gut macht sie das, die Steffi :-)

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  2. @Opa: "A Day in the Life" wäre imvho ein wundervolles Duett zwischen dem Blogbetreiber und dem nordbadischen "Herausforderer" auf dem Kiez. Dieser Blogeintrag bringt mich auf Ideen, die sogar kurzfristig real werden könnten ...

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  3. opa, ich erkläre mich bereit, die Schubkarre zu schieben. Terminvorschlag?

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  4. 5.10.06 - 19 Uhr?

    Meine "Perfect 10"-Karaoke-Sangeskollegin ist leider aus anderen Gründen verhindert.

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  5. Kann ich auch mit? Bin brauchbare Backgroundsängerin ;) Allerdings wäre dann das Wochenende besser geeignet...
    Songvorschläge: "With a little help from my friends", "While my guitar gently weeps" und "The fool on the hill"

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  6. Gib's zu, Matt, du hast uns gar nicht richtig lieb. Oder wie erkläre ich mir sonst deine Abwesendheit am Samstag im Drafthouse? Allerdings glänzte auch das restliche Reeperbahnfestival Publikum durch Abwesendheit und vielleicht ist das ja auch der neue Trend und wir sind die Vorreiter. Mehr Musiker auf und vor der Bühne, als Publikum. Früher war das ein Grund den Gig abzublasen, heute, man wird ja gelassener im hohen Alter, ein Grund trotzdem Spaß zu haben. Eine kleine Nachlese des Loveboats Gig gibt's hier.

    Und jetzt notieren wir uns: 5.10. Bergedorf. Ja, ja, das ist nicht direkt um die Ecke, aber dafür servieren wir die Vorsuppe für Eric Taylor und der hat immerhin schon mit Lyle Lovett...

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  7. Boogie, ich wollte wirklich, ehrlich wahr! Aber meine musiküberdosisgenerierte Unzurechnungsfähigkeit schlug sich u. a. in Desorientierung nieder. Und plötzlich war das Drafthouse nicht mehr auf der Landkarte.

    5. 10. ist auch schon wieder doof, weil auswärtiger Besuch ansteht, den ich unmöglich nach Bergedorf verschleppen kann. Aber ich werde weiter an diesem Projekt arbeiten, versprochen.

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  8. Caren42, für ein dezentes Gelage bin ich zu haben, für Gesang weniger - vor allem deshalb, weil es dann bald sehr einsam um mich würde.

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  9. Habe umdisponiert: ich werde auf einem Esel reiten und mit Palmen wedeln. Das erscheint mir sicherer.

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  10. Aber bedenken Sie die Sache mit dem Kreuz, die bei dieser Fortbewegungsart dräuen kann, wie uns die Geschichte anscheinend lehrt.

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  11. Manueller Trackback:
    Video, Reeperbahn: Beatles zur Ukulele gesungen

    Ich würde zu gerne Frau Hempel in St. Georg Hans Albers singen hören ...

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