07 Januar 2008

Neulich in der Buchhandlung

„Ich weiß nicht genau, wie der Autor heißt“, sagt die Kundin zur Verkäuferin, „aber ich hätte gern das Buch über Gott.“

„Über Gott?“, staunt die Verkäuferin Buchstützen, ohne naheliegenderweise an Manfred Lütz’ „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ zu denken, das gefühlt seit dem Auszug der Israeliten aus Ägypten die Büchercharts verstopft wie ein Haarbüschel den Abfluss.

Aber das fällt der Fachverkäuferin gerade nicht ein.

„Wenn ich Gott in den Computer eingebe“, sagt sie stattdessen, „dann hängt der sich auf!“

PS: Sie meinte den Computer.

Das Foto zeigt (mal wieder) das Gebäude der Heilsarmee in der Talstraße.

Kommentare:

  1. Olaf05:56

    Bei g. bin ich auf 53.700.000 Einträge gestoßen ("0,16 sec."). Geht eigentlich. Kein Grund, sich als Buchhandelscomputer aufzuhängen, zumal es sehr viel weniger Bücher über Gott geben dürfte als Einträge bei g.
    Aber Herr Matt, was wollen Sie denn bloß mit dem (nicht "einem") Buch über Gott ?
    Drückt Sie etwa etwas, wo Bibel-TV nicht mehr helfen kann ?
    Haben Sie Vertrauen in Ihre Leser, wir hören Ihnen gerne zu.
    Auch morgens um

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  2. strelo08:17

    Heißt es jetzt eigentlich richtig "Jesus lebt in St. Pauli" oder "Jesus lebt auf St. Pauli". Das er überhaupt lebt, scheint ja erstmal sicher zu sein.

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  3. Ich emfehle "Der Gott der kleinen Dinge" (http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gott_der_kleinen_Dinge)

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  4. Daiko08:51

    Was mich interessieren würde, ob es sich um den kleinen Einzelhandel oder eine dieser große T. "Buchhandlungen" handelte.

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  5. blondyonly09:39

    gibts über mich bücher?

    blondyonly

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  6. Anonym10:42

    Trixi Fischer 1983
    ISBN 10: 3887300017
    Karel Gott. Musik unserer Zeit.
    /oldman

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  7. Ein Zeichen? Mach doch mal ein Bild vom Jesus-Center am Schulterblatt/Susannenstr. - dann hast Du ein Motiv auf Vorrat.

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  8. dein_Koenig16:26

    Das Gesicht der Kundin nach dem satz wäre das Motiv schlechhin gewesen.

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  9. Olaf17:13

    Ich bin ein Vollhorst - ich bekenne es öffentlich. Ich habe es nicht richtig gelesen, es hat eine K-u-n-d-i-n gefragt.
    Meine Entschuldigung, Herr Matt - ich bin eben -> s. o.
    Sehr sehr peinlich.

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