08 Januar 2009

Pauls Bewerbung

Y., ein Gast aus meinem Heimatdorf, erlebt auf der Reeperbahn gleich mal echtes Hardcorekobern.

Ein Animierbursche ruft einer etwa 12-köpfigen Gruppe junger Männer zu: „Hey, wer von euch ist Paul?“ Einer der Jungs meldet sich leicht verwirrt: „Äh, ich …?“

„Na, dann komm her“, ruft der Koberer, „du hast dich doch als Bühnenficker beworben!“

Effekt: betretenes, schiefes Grinsen bei Paul, hämisches Feixen bei allen Nicht-Pauls.

Gemeinsam mit Y. analysiere ich später die Vorgehensweise des Koberers und wundere mich über seine Namenswahl. Warum versuchte er es ausgerechnet mit „Paul“? Ist dieser altehrwürdige Name etwa wieder hoch in den Hitlisten?

Egal, die Wahrheit ist aufm Platz, und der Erfolg gab dem Koberer Recht.

In der Ferne wurde derweil der Fernsehturm vom Hochnebel geköpft.




Kommentare:

  1. Ingo08:15

    Paul heissen doch immer die Kerle in Werbespots. Cinemaxx, Du Darfst, gottweisswasalles. Schätze mal der Paul hat den Max Mustermann abgelöst, der darf jetzt stempeln gehen.

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  2. chris11:29

    www.weristpaul.de

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  3. hier würde man sagen:
    där kobäärär is a clevvää börschjee
    :-)

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  4. Ja, Frau Wildgans, clever müssen die Kerle schon sein. Und wenn nicht, dann werden sie’s im Lauf der Jahre.

    Ingo, da schließen Sie bei mir eine Bildungslücke. Ich dachte immer, Paul hießen nur Leute über 70. Mein Vater heißt nämlich so.

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  5. Am besten gefällt mir "Nicht-Pauls".

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