27 Oktober 2008

Hören, sehen, sagen

Heute um 17 Uhr auf Byte.fm geht es eine Stunde lang um Comebacker und Newcomer.

Wer nicht reinhört, verpasst die unvergleichliche GRACE JONES, die mich überhaupt nicht an de Leuchtdame am Altonaer Balkon (Foto) erinnert.

Ich kenne übrigens schon jetzt das Wort des Jahres. Selbstverständlich lautet es „Finanzkrise“. Doch welches wird zum Unwort des Jahres – „Ypsilanti“?

Vorschäge bitte in den Kommentaren.

Kommentare:

  1. vierundachtzig17:18

    Mein Unwort des Jahres: Rettungs-Geschwister. Das gehört für mich zum Perversesten, das ich mir derzeit vorstellen kann, außerdem ist es eine wunderbar euphemistische Umschreibung dessen, was moralisch dahinter steht.

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  2. Mir fällt da spontan eigentlich nur Leselampe ein. Solch ein schwachsinniges Objekt ...
    Aber mein Favorit auf nahezu ewig wird "Handy" sein ... wie sehr ich diese Wort hasse ... aber es ging hier um Unworte, und nicht um Hass, oder?! Ist ja ein friedliches Blog hier!

    Kollateralschaden gabs ja 2001 oder so schon, aber das finde ich nach wie vor eines der verhamlosestesten (?) Wörter überhaupt ...

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  3. Die Wiederholung läuft Mittwoch um welche Uhrzeit noch gleich?

    Eins meiner Lieblingsunworte ist übrigens "Nenngroßvater", so nennen andere nämlich den, der das ist, was man zu ihm sagt: Opa, aber nicht, wie man ihn nennt, nämlich: Großvater.

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  4. Wiederholt wird die Sendung am Mittwoch um 10 Uhr morgens.

    Ihr Lieblingswort, verehrte Frau Nennenkelin, ist hochinteressant, verfehlt gleichwohl das Thema „Unwort“. Auch nils liegt mit seiner Leselampe weit daneben, und auch vierundachtzigs Rettungsgeschwister haben bei weitem nicht die unwortmäßige Wucht eines Kollateralschadens.

    Also, meine Damen und Herren: Etwas mehr Ernsthaftigkeit bitte, ja?

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  5. vierundachtzig13:12

    Hören Sie, Matt, mir war es bitterernst mit meinem Vorschlag! Ein Kind zu zeugen, dessen einziger Lebenssinn darin besteht, Ersatzteillager für sein älteres Geschwister zu spielen, ist für mich hochgradig verwerflich und hat für mich als moralischer Dammbruch eine ebenso große Bedeutung wie die Kollateralschäden oder Menschenmaterial/Humankapital. Manch einer wird natürlich mit der Forschungsfreiheit oder der Rettung des älteren Geschwisters dagegenargumentieren.

    @Nilsdiemaus
    Wenn Sie schon so fragen: verharmlosendsten. :-)

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  6. Oh, das war mir so nicht klar, danke für die Erläuterung.

    Andererseits: Ist nicht jedes Kind ein Rettungskind, und zwar für die Weiterexistenz der Menschheit …? :-)

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  7. @84 (Zahlenschreibweise ist kürzer, erfreut den rastlosen Menschen. Wobei diese Erklärung jetzt so langsam doch arg ausschreitet, dass das Ausschreiben der von Ihnen gewählten Zahl weniger Zeit erfordert ... Hach, diese Überspitztheit mal wieder ;))

    Ne, vielen wertestestestesten Dank für den grammatikalischen Hinweis

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  8. vierundachtzig20:29

    @ Matt:
    Da ham Se natürlich auch wieder Recht. Vor allem, weil ein Einzelkind noch nicht ausreicht um die Rentenkassen/die Welt zu retten, sondern erst das Rettungsgeschwister :-)

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  9. Dann haben wir ja einen wunderbar harmonischen Kompromiss gefunden. Das Leben kann so schön sein!

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