20 Juni 2009

Fundstücke (51)

Dieser Blindtext aus dem Stehsatz ist wahrscheinlich die wahrste Aussage, die je in der Mopo stand.

Wir fanden sie in der Ausgabe von heute, und sie ist nur ein Beispiel für Schlampigkeiten in allen Bereichen, die wir leider schon wieder mal mit 60 Cent subventioniert haben.

Ein Mopo-Watchblog wäre wahrscheinlich genauso ergiebig wie das Bildblog. Aber man lebt ja nur einmal.

Kommentare:

  1. Anonym01:46

    Seit wann ist das Bildblog ergiebig? Gähn

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  2. Also, nennt man das Dialektik? Die Mopo kritisieren, aber trotzdem kaufen und damit zu subventionieren??? ;-)
    Aber ein sehr schönes Fundstück!

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  3. Man könnte es Dialektik nennen, aber ich nenne es eher Selbstgeißelung.

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  4. Anonym17:30

    Stimmt, die Mopo nervt mittlerweile wirklich extrem, allein durch die täglich vielen Tausend Schreibfehler, die offenbar niemanden in der Zeitung stören.

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  5. Das ist Printjournalismus für Autoditakten, frei nach dem Motto, "Hier ne Vorlage" und "So wird's net gemacht" ;)
    Dafür kennt man jetzt den passenden Font!

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  6. Bedenken muss man aber, dass die Mopo politisch wenigstens noch ein gewisses Gegengewicht zum Springer-Meinungseinheitsbrei in Hamburg liefert.

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  7. Umso schlimmer, dass sie es nicht abstellen kann, den Springer-Gegnern peinlich zu sein.

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  8. Katja21:18

    Ah, Matt, gräme dich nicht, ich weiß nämlich, warum du die Mopo kaufst: Da ist der tolle Service-Teil, die vielen Veranstaltungstipps, die Kulturseiten, die Nähe zu den Hamburgern und natürlich das handliche Format! Und so einschläfernd wie das Abendblatt ist die Mopo auch nicht. Da kann man schon mal über den einen oder anderen Fehler hinwegsehen. ;-)

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  9. Gemeint ist wahrscheinlich das Hinwegsehen über 30 bis 40 Fehler. Aber ansonsten ist da was dran.

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  10. Anonym04:04

    das habe ich gerade in der Hamburger Mopo gefunden.
    http://www.mopo.de/2009/20090624/hamburg/kultur/ein_stahlbad_fuer_schriftsteller.html
    Er gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für deutschsprachige Literatur: der mit 25000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis. Und doch erinnert das mehrtägige Auswahlverfahren auch im 33. Jahr der Preisverleihung an das Stahlbad eines modernen Castings.

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