05 Februar 2009

No go area



Gleich das erste Tragen meines „THERE'S PROBABLY NO GOD“
-Hemdchens ist ein großer Erfolg.

Nicht nur, dass man darin tadellos trainieren kann; später im Duschraum spricht mich auch noch ein Mann darauf an.

Er sagt mit dem offenen, herzlichen Lächeln des Co-Agnostikers: „Cooles T-Shirt“. Dabei bin ich splitternackt – tja, das Wunder des menschlichen Erinnerungsvermögens.

Die Schrift auf dem Hemd zieht sich übrigens derart breit über die Brust, dass man bei einer bestimmten ungünstigen Körper- und Armhaltung einen ganz anderen Slogan erzeugt, nämlich:

„HERE'S PROBABLY NO GO“.

Vielleicht hat Gott diese textile Blasphemie deshalb nicht verhindert: Weil er Humor hat.


Kommentare:

  1. Das schönste an dem shirt ist ja das "probably".

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  2. ich glaube, das t-shirt hat einen eingauten schutzmechanismus. wenn das "d" vollständig zu sehen ist, wird es zeit mit dem training aufzuhören, es sei den, sie suchen die weiße frau. ugah.

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  3. Anonym08:35

    Ich würde empfehlen lieber bereits jetzt mit dem Training aufzuhören, oder es zumindest deutlich zu drosseln. Nicht mehr schön, gar nicht mehr schön.

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  4. Kiki, das stimmt. Gerade weil man die Nichtexistenz etwas Erfundenen nicht beweisen kann, ist das „probably“ entscheidend – sofern man der wissenschaftlichen Methode anhängt.

    c.s, Anonym: Jetzt weiß ich gar nicht, was ich tun soll. Werden Sie sich bitte mal einig.

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  5. Anonym09:24

    Also ich bin für drosseln bis zum Kleinmädchenniveau :-). Das letzte Wort sollte und muss aber ihre Frau haben :-).

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  6. Lieber Matt, das T-Shirt an sich ist natürlich total cool und so, da will ich gar nix sagen. Aber es hat zwei Nebenwirkungen (neudeutsch: Seiteneffekte), die ich einfach mal klar ansprechen muß:

    1. Es wirkt schwul (und natürlich der Satz dazu: nicht, daß daran etwas verkehrt wäre)
    2. Es schaut aus, als hätten Sie weibliche sekundäre Geschlechtsmerkmale.

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  7. Korinthenkackermodus an:
    Herr Matt, wenn schon Anglizismus, dann aber auch in der korrekten deutschen Schreibweise: No-Go-Area! ;-) Und selbst auf Englisch wäre es no-go area bzw. als Überschrift No-go area.
    Korinthenkackermodus aus

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  8. GP, Sie sind ja nur neidisch, Sie Hühnerbrüstchen!

    vierundachtzig: Danke für den Hinweis. Korinthenkackereien werden hier immer gerne genommen.

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  9. Mich stört dieses "probably" in rosa Schriftfarbe. Falls es das Hemdchen ohne diese inhaltliche Botschaftseinschränkung mit schwarzen Buchstaben und in XXL geben sollte, erhöhte dies auch meine (männliche)Konsumbereitschaft. Ich muß also GPs Worten zustimmen.

    Matt, ich hätte das "Shirt" "roundabout" eine Nummer größer gewählt, "if I were in your shoes" - aber ich will nicht wieder abschweifen ... Ihr hartes Training scheint aber anzuschlagen. Danke für diese Motivation! ;-)

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  10. Ich habe es sogar noch mal: in Schwarz und eine Nummer größer. Beim Training kann ich aber Schlabbershirts nicht leiden, die machen mehr Verdunstungskälte.

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  11. olaf17:27

    Wenn Sie das Hemd weiter nach rechts drehen/ ziehen/ zerren, ließe sich dann O GOD lesen.
    Die Farben sind schrecklich.

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  12. Ihre Schlabbershirtabneigung teile ich im Winter. Aber XXL schlabbert bei mir nicht immer (an den Schultern).
    Ich werde Ihnen durch eine private Nachricht mitteilen lassen, dass ich die bilateralen Handelsbeziehungen nach meiner messebedingten Abwesenheit für eröffnet erkläre.

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  13. Die Tante meint: Wer sich die Titten macht oder machen lässt, muss dazu stehen. Auch wenn es wehtut.

    Die Tante stimmt GP zu. Es sitzt etwas ungünstig und sieht aus, als hätten Sie eine Silikon-OP auf Körbchengröße B hinter sich, von der Sie sich nun mit einem rosa NO GO zu distanzieren versuchen. Das geht natürlich gar nicht. Scheint aber trotzdem zu wirken, denn wie sonst erklärt sich, dass beim Zusammentreffen mit einem nackten Mann in der Dusche nicht Schlimmeres passiert ist!?
    Herrjemine.

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