08 Februar 2009

Leder, Lack und Labradudel



Ein sehr lehrreiches Wochenende. Ich erfuhr zunächst von einem mir bisher unbekannten Hundemix namens Labradudel (Labrador vs. Pudel).

Später überraschte ich mich selbst, indem es mir in einer Diskussion mit Ms. Columbo gelang, unversehens meine aktuelle politische Grundorientierung herauszuarbeiten.


Ich bin nämlich, wie sich herausstellte, ein undogmatischer linksliberal-skeptischer Ökohedonist.

Insofern betrachte ich den Lacklederanzug mit Gasmaske im Schaufenster der Boutique Bizarre auf der Reeperbahn mit nachsichtiger Neugierde. Selbst wenn ich der Funktion des Schlauches, der von einer zweiten Gasmaske ausgehend im Schritt des Ledermanns verschwindet, noch immer nicht ganz auf die Schliche gekommen bin.

Irgendwer wird’s mir aber bestimmt erklären können. Fetischisten, wo seid ihr?



Kommentare:

  1. Das ist ein typisches Veganer Outfit.
    Veganer sind so tierlieb, daß sie sogar vermeiden,
    dem Vieh die Luft weg zu atmen.
    Stichworte: Nachhaltigkeit, Darmwindverwertung.

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  2. Nils die Maus06:55

    Guten morgen.
    Also ich darf die Tage zum 2ten Mal zur Boutique Bizarr, da ich ... nun ja, ich darf einen Vibrator (ungebraucht natürlich) zurückgeben :D
    Ich war allerdings auch beim Kauf dabei, wo der Herr meine Begleitung sehr ausgiebig beraten hat ... Nur auf den Gestank hat er nicht hingewiesen ... Naja, ich bin mal gespannt, was draus wird.

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  3. im Grunde hat oldman schon recht: Das Ganze hat was mit Körperausdünstungen zu tun. Allerdings ist der Öko- und Veganerhintergrund weniger ausgeprägt, z.B. "Jute statt Plastik" ist ganz und gar nicht das Motto dieser Szene.

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  4. Vielleicht wenn die Jute luftdicht wäre …?
    Na gut, dann auch nicht.

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  5. Anonym10:05

    Das ist doch das Faschingskostüm von dem Typen aus "Hellboy", oder? Karl Ruprecht Kroenen? Aber seit wann wir hier oben Karneval feiern, weiß ich auch nicht.

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  6. lieber matt, angesichts der schlauchlänge müsste man auf einen vierbeiner (labradoodle?) als partner tippen. andererseits: mit einem zweiten, längeren schlauch, abgehend vom devoten kriechgänger zurück zum herrchen (eine entsprechende dockingstation scheint vorhanden zu sein), liesse sich das perfekte bier-perpetuum-mobile bauen.

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  7. Ich möchte nur kurz an Loriot erinnern, der natürlich auch für diese Sache eine passende Erklärung hatte.

    Denken Sie bitte nur an den Einpersonen-Minibunker, in dem bereits eine einzige Tagesration fürs Überleben genügt. Denn sie, äh, zirkuliert.

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  8. Anonym19:35

    @ germanpsycho
    "Bitte? Ach ja, natürlich."

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