10 Mai 2010

Die Aufstiegsparty

Hunderttausend Fans sollen heute auf dem Kiez den Aufstieg des FC St. Pauli gefeiert haben. Viele davon zeigten sich vom gestrigen Blogeintrag erleichtert und starteten den Tag mit dem Düngen der Botanik.

Am Ende aber läuft so ein Tag, so wunderschön wie heute, natürlich immer auf Tomatensoße hinaus. Doch der Reihe nach …












Kommentare:

  1. Anonym07:39

    Mal wieder die Vollpfosten vom Fußball. Die Vereine sollten zu einer Zwangsabgabe für die Polizei herangezogen werden. Auf dem Hafengeburtstag habe ich am Samstag übrigens keine Randale gesehen.

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  2. Ich habe bei der Aufstiegsparty auch keine Randale gesehen. Was sagt das aus?

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  3. Bei so einer Zwangsabgabe, die ich ja bei manchen Vereinen für durchaus angebracht halten würde, müßte Pauli ja wohl eher noch Geld rauskriegen. Und in die Botanik pissen ist kein Privileg von Fußballfans.
    Da brauch ich hier nur manchmal aus dem Fenster gucken... der Zaun zur Bahn gegenüber ist auch beliebtes Obejekt der Erleichterung.

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  4. Anonym10:16

    Ich habe auf dem Hafengeburtstag auch keine roten Flecken gesehen. Sie schon. Und was sagt das nun aus?

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  5. Danny Wilde10:23

    Schon der achte Beitrag dieses Jahr mit Fußballcontent. Ich überlege ernsthaft, ob ich hier weiterlesen soll. <_<

    @Anonym
    Mal wieder ein Vollpfosten von der Verallgemeinerungsfraktion. Die Stammtische sollten zu einer Zwangsabgabe herangezogen werden, als Schmerzensgeld für alle Vernunftbegabten, die dieses Gesülze ertragen müssen.

    Merke: "Viele Asis gehen gerne zum Fußball" <> "Fußballfans benehmen sich gerne asozial"

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  6. Ich bitte um Entschuldigung wegen der Sauerei (letztes Bild), aber der Kerl trank Holsten. Da konnte ich nicht anders.

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  7. Anonym13:59

    Oh weh... Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich die Stimmung hochschaukelt, wenns um Fußball und seine Auswirkungen geht.
    Es gibt genügende, die sich gut benehmen. Und es gibt "Fans", die sich eben daneben benehmen.
    Wie in jedem anderen Lebensbereich auch.
    Nur dass Fußball eben gerne als Plattform für Krawall genutzt wird und zudem auch dank der medialen Berichterstattung der Fokus der Nicht-Fans eben auf dem Klientel liegt, welches sich beim Fußball prügelt.

    Zum Thema "finanzielle Beteiligung der Vereine an den Einsatzkosten": ein klares Ja. Wer die Musik bestellt, soll sie gefälligst auch bezahlen.

    Besten Gruß,
    Josie

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  8. Danny Wilde15:38

    @Josie
    Ich finde, es schaukelt sich hier gar nicht wegen des Fußballs so auf, sondern wegen Verallgemeinerungen, die mit "dämlich" angemessen beschrieben sind, egal ob das nun "die Vollpfosten vom Fußball", "die Rad-Rambos" oder "die Kampf-Raucher" sind.

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  9. Jo, immer dasselbe. Jemand, der sich nicht für Fußball interessiert, kann nicht verstehen, daß jemand anderes das tut. Also muß dieser andere eben ein Vollpfosten sein.

    Finden Sie in jeder Diskussion. Ob nun über das iPad, Fußball, Politik, Wirtschaft... jeder, der anders denkt als man selbst, tut das entweder, weil er dumm ist, oder weil er ein Bösewicht ist.

    Daß die eigene Meinung vielleicht wirklich nicht mehr wert ist als die des Anderen? Unsinn. Meine doch nicht.

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  10. The Seb19:18

    Scheint mir ein typischer Fall von "richtiges Bild im falschen Kontext" – die Sauerei in der Taubenstraße konnte schon am Sonntag Morgen bestaunt werden. Nix Gewalteskapaden bei Fußball-Massenaufläufen, vielmehr eine normale Nacht auf dem Kiez!

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  11. floi20:48

    Nie mehr Hansa Rostock!!!

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  12. Nihilistin21:02

    Herr Matt, der mir von Ihnen empfohlene fussballfreie Ahmadinedschad-Blog taugt leider nichts. Thema vorgestern: Verhängung der Scharia über die Teheraner Frauenfussballmannschaft, Thema vorige Woche: Was ist verabscheuungswürdiger - amerikanischer Football oder europäischer Fussball?
    Ich möchte jetzt BITTE einen wirklichen und besonders im Juni fussballfreien Blog empfohlen haben!EinsElf!!









    ....dass St. Pauli aufgestiegen ist, freut mich denn doch sehr wohl.

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  13. Frau Momo, Sie haben völlig Recht (im Gegensatz zu Josie). Der FC St. Pauli ist für die Stadt imagetechnisch gar nicht zu bezahlen, ganz abgesehen von der real erzielten Gewerbesteuer. Was das Merchandising angeht, ist der Verein unter den Top 10 in Deutschland, obwohl er bisher nicht mal in der ersten Liga spielte.

    Anonym, 10:16: Es sagt eben beides nichts aus. Statistisch gesehen ist das Fanvölkchen des FC St. Pauli wahrscheinlich das friedlichste in der ganzen Republik. Man kloppt sich nur mit Nazis, und die waren auf der Party am Wochenende zufällig woanders.

    GP, ich wusste, dass Sie die Verwantwortung übernehmen würden. Doch meines Erachtens war das, Herr The Steb, wirklich Tomatensauce. Hier steht schließlich die Wahrheit und nichts als, capiche?

    Floi, mit etwas Glück geht Hansa samt seiner Krawallheinis sogar runter in die dritte Liga. Forza Ingolstadt!

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  14. Hm, verehrtre Frau Nihilistin, das wird schwer. Wie wäre es mit einem Strickblog? Oder einen über die Pros und Contras der Geburtsvorbereitung?

    Da werde ich mich mal umschauen, versprochen.

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  15. The Seb08:38

    Capito Signore Matt!

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  16. Danny Wilde09:52

    @Nihilistin
    Eine schöne Schreibe hat meines Erachtens diese junge Dame hier: http://nessy.twoday.net/

    Der Blog wird allerdings nicht täglich bestückt und enthält bisweilen - nun ja - Handballcontent. Aber wenn nicht jetzt, wann dann?

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  17. Nihilistin12:53

    @Danny Wilde
    Danke für die Empfehlung, die sehr amüsante Dame ist bereits auf meiner Blogroll.
    Leider gibt es nicht genug Handballcontent darin, um mich gepflegt darüber aufzuregen ;-)

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  18. Danny Wilde14:08

    @Nihilistin
    "Leider gibt es nicht genug Handballcontent darin, um mich gepflegt darüber aufzuregen ;-)"

    Es gibt Dinge, Frau Nihilistin, an denen würde man auch ohne das "-in" in ihrem Nicolasnamen sofort und eindeutig feststellen können, dass Sie eine Frau sind.

    Die effizient minimierten Möglichkeiten, die Sie ihren Mitmenschen - besonders den Blogschreibenden - geben, es Ihnen recht zu machen, gehören dazu.

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  19. Nihilistin14:43

    @Danny Wilde
    Herrn Matt wegen Fussballcontent zu "trietzen", ist doch einfach nur ein nettes Spiel; etwas unblutiger als HalfLife.
    Mit dem Handballcontent musste ich doch einfach nur ein bisschen bei Ihnen nachlegen, wie man dem Smiley entnehmen konnte, oder?

    Bevor ich jetzt - neben einer expliziten Widmung eines Eintrages - noch komplett als "FRAU" virtuell gesteinigt werde, teile ich einfach nur mal mit, dass ich Abseits perfekt definieren kann, mit Horst-Hrubesch-Poster und Kalzschen Bananenflanken aufgewachsen bin, nur aus Geldgründen kein "Retter"-TShirt besitze (aber genau beschreiben kann, wo man die in Berlin käuflich erwerben kann) und weiss, dass der HSV nichts ist, was man einem Pauli-Fan gegenüber in den Mund nehmen sollte.

    OK?

    Und ich werde trotzdem nicht aufhören, immer dann ein wenig rumzusticheln, wenn es passt. Auch, weil ich Herrn Matt als durchaus humorvollen Blogger erlebe.

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  20. Frau Nihilistin, über Ihre Triezkommentare freue ich mich natürlich sehr. Wehe, Sie hören auf damit!

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  21. Danny Wilde11:32

    Werte Frau Nihilistin, ich darf Ihnen versichern, dass ich Ihr Emoticon sehr wohl in ihrem Sinne verstanden hatte. Ihrer Replik entnehme ich, dass ich selbst wohl auch noch den einen oder anderen hätte verwenden sollen.

    Selbstverständlich sind gewisse Sticheleien immer willkommen, geben sie doch einen hervorragenden Anlass zu eigenen solchen. ;-)

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  22. Nihilistin14:37

    @Herr Matt und @Danny Wilde:
    Nun, dann steht ja während der WM einer ordentlichen Trietz-Schlacht nichts im Wege!
    Ich freue mich darauf.

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  23. Danny Wilde16:20

    Und um da gleich mal den Anfang zu machen, möchte ich Herrn Matt an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich ermutigen, die Geschichte seiner FC-Fanwerdung zeitnah zu verblogwursten.

    Ich brenne vor Neugier (auch wenn man mit diesem Satz angesichts der derzeitigen Kölner Pyrohysterie wahrscheinlich ein Stadionverbot riskiert).

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  24. Ach, die Geschichte ist keineswegs so spektakulär, wie Sie vielleicht erwarten. Damit Sie täglich wiederkommen, muss ich sie aber eh noch ein bisschen hinauszögern.

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