05 März 2009

Thresen, wir kommen!



Keine Ahnung, wann man zuletzt Tresen mit th schrieb; das muss circa zu Goethes Zeiten gewesen sein.

Damals schrieb man wahrscheinlich auch Thelephon noch mit th, Therabythefesthplaththe ebenfalls und Thriebthäther sowieso.

Jedenfalls klingt es schön alt, und deshalb trägt die altehrwürdige Kneipe in der Talstraße bauernschlau ein th im Tresen.

Für die allwochenendlich hier einfallende Partycrowd dürfte das allerdings nicht gerade das Killerargument dafür sein, Susis Show Bar zu verschmähen. Irmgard Kruses vererbte Kneipe scheint demnach eher Kiezbewohner als Zielpublikum im Auge zu haben.

Also mich. Demnächst werde ich daher Andreas und A. mal hinschleppen, denen ich eh noch je ein Bier schulde.

Hoffentlich ist es auch phrisch.



Kommentare:

  1. miele12:21

    vorsicht......
    eine kneipe die recht neu ist
    und
    sich selbst als kult bezeichnet.....
    kopfschüttel

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  2. Anonym22:48

    Thesen am Thresen?

    *anonym by Joshuatree*

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  3. das "phrisch" liest sich so meta-mäßig drüber gelesen irgendwie suppi:-)
    alles andre auch.
    und erst die arme geköpfte weide:-(

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  4. Merkwürdigerweise hat es mein „phrisch“ auch schon auf Platz 1 bei Google geschafft, obwohl insgesamt 200 Treffer erzielt wurden. Liegt bestimmt daran, dass Sie es im Kommentar wiederholt haben.

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  5. Gibt es einen Unterschied zwischen Susi und Sushi?
    Zwischen Thresen und Thransen?
    Am meisten Leid tut mit der Tunfisch. Seit sein h weg ist, denkt jeder es gäbe auch einen Seinfisch.

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  6. Wen es sicher gibt (gab), ist (war) SeinFELD.

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