21 Januar 2010

Ihr habt es nicht anders gewollt



All ihr Haustür-, Autoreifen-, Zäune-, Bäume- und Büschebepinkler hier auf dem Kiez habt anscheinend noch immer nicht mitgekriegt, dass ihr euch die 40 Euro Bußgeld fürs öffentliche Ingangsetzen eurer eingebauten Sprinkleranlage auch ersparen könntet.

Nämlich durch – tataaaa! – das Benutzen einer öffentlichen Toilette.

Ja, so was gibt es, da staunt ihr. Zum Beispiel an der Reeperbahn gegenüber der Davidwache, an der Rückseite der Bratwurstinstitution Lukullus. Vorne auffüllen, hinten ablassen: ist doch eigentlich ganz simpel.

Durch schriftliche und – Analphabetismus ist unter euch ja gewiss weit verbreitet – auch grafisch-visuelle Hinweise versucht die Fassade euch diese simple Handlungsabfolge nahezubringen. Der heutige Blogeintrag soll die Botschaft nun weiter vertiefen und verankern. In eurem Interesse.

Denn ab sofort führe ich standardmäßig eine Heckenschere mit. Wenn ihr wisst, was ich meine.


Kommentare:

  1. Werter Herr Wagner, Sie wollen doch nicht wirklich... äh, Sie wissen schon... mit der Gartenschere Selbstjustiz üben, gell ?
    Nicht, daß ich gedenke gegen Ihr Domizil zu urinieren... aber nun mal ernsthaft...

    AntwortenLöschen
  2. Verraten Sie mir doch einfach, wo und wann Sie demnächst in die Ecke zu pinkeln erwägen. Dann werden Sie schon sehen …!

    AntwortenLöschen
  3. Nils die Maus12:12

    "Schwanz ab, Schwanz ab - Runter mit dem Männlichkeitsmal!"

    AntwortenLöschen
  4. Anonym18:07

    Wir wissen nicht was der freundliche Mann empfiehlt.
    Wir empfehlen: Akkuheckenschere!

    AntwortenLöschen
  5. Nils die Maus21:24

    Kennt jemand noch diese elektrischen Bratenschneider?
    Aber gut, sieht auch scheiße aus, wenn man da ständig einen Dieselgenerator hinter sich her zieht. Und hinderlich ist dieser auch, wenn der urinierende Probant versucht wegzulaufen.
    Konzentrieren Sie sich einfach auf die Volltrunkenen. Die können nicht mehr so schnell laufen ...

    AntwortenLöschen
  6. Danke für die Tipps. Sie werden alle ggflls. in die Vorgehensweise einfließen.

    AntwortenLöschen
  7. Anonym19:02

    'hinten ablassen...'
    Damit wäre dann auch die Nachschubfrage des Lukullus erklärt.


    "Frau! Die Wurst zurück in den Kühlschrank, heut Abend gibts vegetarisch!"

    AntwortenLöschen
  8. Anonym13:52

    Bin inkontinent und kann mich nicht von Pinkelbude zu Pinkelbude durchs Leben hangeln, nur weil´s plötzlich Kohle ins Staatssäckle spült! "NOTDURFT" zu verbieten kommt im direktem Vergleich, mit Körperverletzung gleich. Also, auch mal darüber Nachdenken, ob´s nicht doch nicht immer nur, böser Wille oder Faulheit ist. Tolleranz, ist auch eine Tugend! Das meine ich auch durchaus ernst!

    Sorry,Folks!

    AntwortenLöschen
  9. Mein Beileid, aber ich gehe nicht davon aus, dass die tausenden von Pinkeltölpen alle inkontinent sind. Außerdem gibt es dafür Windeln.

    AntwortenLöschen
  10. Anonym14:13

    Ohja!Trag diese mal und versuche damit aus der Sicht eines 35-jährigen Männchen´s mal zu Ergründen, wo die Nicht-Lösung des Problems liegt. (Außer man hat eine entsprechende sexuelle Neigung...)Is´ja auch nicht so, daß ich Euer Anliegen nicht verstehen will, aber manchmal sind 1+1 nicht immer 2! ;) LG. P.S.:Laß es hier nicht weiter Breittreten, weil´s zu Nett hier ist für schwierige Themen...

    AntwortenLöschen