04 Dezember 2007

Taxi, TANs und Wendelin

Mein Glückstag: Ein Taxifahrer hält mitten auf St. Pauli freiwillig an, als er mich am Bordstein stehen sieht, damit ich gefahrlos die Straße überqueren kann. Dabei hätte ich mich nicht mal auf einen Zebrastreifen berufen können.

Unerklärlich. Na, vielleicht strahle ich selbst am Straßenrand eine gewisse Grundsympathie aus. Wenn der Taxifahrer jedenfalls wüsste, wie einfach er Menschen den Tag verschönern und damit an seinem Karma werkeln kann, er käme vor lauter Bremsen nicht mehr zum Geldverdienen.

Zum Geldverdienen kommt mit Sicherheit auch nicht der Absender der abgebildeten Phishingmail, die mich heute im Namen der Volksbank erreichte. Ich meine: Wer tippt allen Ernstes stapelweise TAN-Nummern in irgendwelche Felder im Internet? Solche Menschen kann es gar nicht mehr geben, das ist völlig unmöglich.

Andererseits gibt es auch Eltern, die den Nachnamen Niedlich tragen und ihren Sohn trotzdem Wendelin nennen.

Und das ist wirklich zu wahr, um schön zu sein.

Kommentare:

  1. Lieber Matt,
    schön zu lesen, wie die gute Entspannung vom Wochenende nachwirkt und sich deutlich positiv in Deinem Alltag bemerkbar macht. Ich wünsche Dir (und natürlich auch Ms. Columbo) entspannte Tage.
    Besser und besser,
    Gaba

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  2. corax01:07

    Ob Jan besser gewesen wäre?

    Glück auf!

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  3. Auf jeden Fall. Aber nicht „Herkules“ …!

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  4. Danke, Gaba! Mit Zwerchfellatmung wird alles, alles besser und besser.

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  5. und wenn niedlichs zwillinge bekommen hätten, hiesse das geschwister vermutlich wum. immer noch besser als pillula, pepsi-carola oder atomfried, gelle?

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  6. Anonym08:02

    moin
    ich will dir ja nicht den mut nehmen aber ist es möglich, daß der taxifahrer was ganz anderes von dir dachte und daher angst um seine stoßstange hatte?

    blondyonly

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  7. Wenn er meine eisernen Muskeln fürchtete, so lag er natürlich ebenfalls richtig, das stimmt.

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  8. illahya17:46

    Herr Matt, schon seit einiger Zeit gilt Ihr Blog bei mir als regelmäßige Amusementlektüre neben der täglichen Informationsaufnahme,...aber diesmal fühle ich mich genötigt, Ihnen eine Portion (niederschmetternde) Realität zu entgegnen, ob Sie wollen oder nicht! ;-)
    Denn: Aus (neben-)beruflicher Erfahrung ist mir leider bekannt, daß es EINIGE Menschen gibt, die einer solchen Aufforderung (pflichtbewußt?!) nachkommen und dann vollkommen schockiert ihre Bank wegen unnachvollziehbarer Abbuchungen kontaktieren und auf die Frage, ob sie viell. auf eine derartige Mail reagiert hätten, noch immer der festen Überzeugung sind, sie sei doch von der Bank gewesen und mit vollem Ernst verlangen, die Bank solle ihre Kunden doch bitte (JEDESMAL und VORHER) auf derartige Betrugversuche hinweisen!
    Zugegeben: Im Internetzeitalter sind die Geprellten meist nicht aufgewachsen!

    Deshalb habe ich meiner Mom das Online-Banking verboten - nur zur Sicherheit! ;-)

    Herzlichen Gruß aus der Nachbarschaft und: bitte jetzt nicht allzu sehr verzweifeln, ja?!
    Ansonsten: tiiieeeff ein- und das Gefühl der einen umgebenden Volksdummheit aaauuuussssatmen.
    Das klappt!

    °illahya°

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  9. Verehrte illahya, es ist schön, wie Sie Ihre Mom vor den Unbillen der Webära bewahren – und fast noch schöner (aber das bleibt unter uns …), dass Sie täglich hier vorbeischauen.

    Danke für den Atemtipp! Bin für alles dankbar.

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  10. Andreas10:44

    Jetzt hat es mich doch tatsächlich ca. drei Sekunden gekostet, bis ich das schöne Wort Webära richtig verstanden habe! Die vermeintliche Silbe "bä" im Zentrum hat mich zunächst in Richtung Kindergeschrei abdriften lassen ...

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