12 Juli 2006

Reine Kopfsache

Ein gewisser Torsten aus Berlin, der seinen Beruf mit „Callboy“ angibt, verklagt zurzeit Blogger, weil sie ihn angeblich beleidigt oder auch einfach nur verlinkt haben. Auf seiner Website listet er alle auf, die er sich demnächst vorknöpfen will. Darunter auch mich.

Als Grund reicht ihm offenbar mein Eintrag vom 26. Mai, in dem ich ihn auf seine Rechtschreibwäche aufmerksam mache. Statt sich allerdings für die kostenlose Korrektur zu bedanken und an seinen Defiziten zugunsten einer weniger blamablen Zukunft zu arbeiten, droht er nun mit einer Anzeige. Bin sehr gespannt, wie er die begründen wird.

Wer sich für die Ab- und Hintergründe des Falls Callboy Torsten interessiert, findet im Blog Krambox eine Zusammenfassung.

Eines muss man dem radebrechend durchs Web marodierenden Torsten allerdings zugutehalten: Er gebraucht seinen Kopf nicht wie dieser Herr hier – zumindest noch nicht …



(Maus bewegen, Kopfstoß per Klick)


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Kommentare:

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  2. "Irgendwie habe ich den Eindruck von Euch Bloggern das ihr lieber bei Gerichten sitzt um Eure Strafen zu bekommen griffig Schreibverbot statt Euch alle zusammenzuschließen , alles zu löschen was nicht stimmt..."

    Wenn der Rufjunge Thorsten sich da mal nicht täuscht. Was Thorsten kann, kann ein A-List Blogger schon lange. Zumindest per Mail mit "gebührenpflichtiger Unterlassungserklärung" zu drohen, falls man weiter kommentiert oder "trackbackspammt".

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  3. Griffig Schreibverbot

    Ist das ein juristischer Fachbegriff?

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  4. Boogie, das macht neugierig. Hast du das bereits einmal im Blog thematisiert? Sonst wird es Zeit …

    ramses101, die Vorsilbe „Fach“ im Zusammenhang mit Herrn Rahnert zu benutzen, ist allzu gewagt. Davon möchte ich abraten.

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  5. Matt: Ich hab' das Thema gerade in meinem Blog aufgenommen. Schaust du unter "Blogkompatibel revisited" und einem Teil der Vorgeschichte "Nacktbaden im Sommerloch". Heute dann, angeregt durch deinen Beitrag, unter "Geh mir wech!".

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  6. Danke für die Verweise. Ist ja mal wieder interessant. Mit löschenden A-Bloggern habe ich auch so meine Erfahrungen. MC Winkel ist so einer.

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  7. MC Winkel ist A-Blogger?

    *scnr*

    Sorry, ich hatte gerade einen Lachanfall. Aber nun mal was Ernstes:

    "Ich halte bekanntlich nichts davon, Journalisten bloggen zu lassen - die können das nicht."

    Sorry, reingefallen, das war natürlich auch lustig, von meinem Lieblings A-Blogger. So langsam frage ich mich nicht mehr wofür das A steht.

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  8. Ups, dann scheint er für mich eine Ausnahme zu machen, denn ich stehe auf seiner Blogroll … ;-)

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  9. Ich wußte doch, das Don Rainer und ich was gemeinsam haben. *g*

    Das Zitat mit den "unfähigen bloggenden Journalisten" bezieht Rainer ja nicht auf sich selbst, auch wenn er ansonsten gern den König der Selbstreferentiellen gibt. Diesmal ging's (mal wieder) gegen Sixtus bzw. das Handelsblatt.

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