26 November 2009

Ein salomonisches Stöckchen



Eigentlich wollte ich hier und jetzt demonstrativ genervt aufstöhnen, weil es die unverschämte Sinnsphäre gewagt hat, mir eins jener unseligen Stöckchen zuzuwerfen, die eigentlich längst von der Genfer Konvention geächtet wurden.

Ich bin doch kein Dackel!, wollte ich ihm bereits aufgebracht entgegenschleudern, war aber davon sediert, dass er im Zusammenhang mit mir das Adjektiv „genial“ gebrauchte, und wer kann sich dagegen schon wehren?

Allerdings ist das Aufnehmen eines Stöckchen mit Arbeit verbunden, und als jemand, der die Bequemlichkeit weit mehr schätzt als den Schweiß, läge mir kaum etwas ferner. Dass ich es dennoch aufnehme, liegt aber nur zum Teil an der Schmeichelei.

Nein, der entscheidende Grund ist der, dass ich im Grunde die mir auferlegte Arbeit schon längst getan habe, nämlich im Rahmen dieses Interviews.

Eine salomonische Lösung – zumal ich das unlängst in Wien geknipste Foto in einem inhaltlich gerechtfertigten Zusammenhang endlich verbloggen kann.

So ist allen geholfen.

Kommentare:

  1. Hol das Stöckchen, ja fein gemacht...GRINS

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  2. Und genau an dieser Stelle offenbart sich eben schon erwähnte Genialität. Ein kurzer Griff ins Register, und schon erklingt ein "Ich hab da mal was vorbereitet!", flugs wird eben jenes Interview erneut der Leserschaft präsentiert. Und wie man sieht, waren Sie schon unterbewusst auf einen solchen Fall von Unverschämtheit meinerseits vorbereitet, und hatten entsprechendes Bild geknipst, um an dieser Stelle dem interessierten Leser ihres Blog, zu genau dieser sinnenhaften Zusammenkunft erneut ein schauendes Auge zu erreichen. Ergo, einfach genial!

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  3. Wenn Sie so weitermachen, beantworte ich Ihr spezifisches Stöckchen doch noch. Verdammt.

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