10 Juli 2009

Von Hunden, Bullen und Schweinen

Natürlich gehört diese Meldung aus dem Klatsch-und-Tratsch-Bereich von web.de zu jenen, die wir liebend gern zu verpassen das Vergnügen gehabt hätten.

Gleichwohl muss ich als gescheiterter Lyriker dem gestochen scharfen Vers „Sarah Connors Hund/tötet zwei Kaninchen“ Respekt zollen.

Sein konsequent trochäischer Stechschritt klatscht einem nämlich rhythmisch an den Kopf wie die Springerstiefel eines Eutiner Polizisten, wenn man zur falschen Zeit im Jolly Roger Astra trinkt.

Und so habe ich sogar von Sarah Connors Töle den Bogen zum Kiez schlagen können, aber wahrscheinlich guckt mal wieder kein Schwein.


Kommentare:

  1. Nils die Maus06:05

    Sie glauben gar nicht, von wie vielen Ecken man den Bogen zum Kiez schlagen kann ...
    Und das wird auch der Grund sein, warum ich erst durch Ihre Bemerkung diesen Bogen ihrerseits entdeckt habe, weil er sonst für mich als völlig normal schien. Was ja wieder für den Kiez als Gesamtobjekt spricht, und ... Faden? Hat den einer? Wer hat mir meinen Faden weggenommen? Männo! Nur weil ich keinen Reader habe ...

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  2. ich gehöre zu den menschen, die man an dem abend dort im jolly versucht hat, zu vergasen. meine einstellung zur polizei hat sich dadurch grundlegend zum negativen gewandelt. anzeige läuft. ich hoffe, daß sich möglichst viele leute heute nach dem freundschaftsspiel des fc st.pauli an der friedlichen demonstration gegen polizeigewalt beteiligen.

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  3. Anonym10:56

    Ist der Stechschritt nicht vielmehr trochäisch? Dies hebe auch die Traurigkeit der Nachricht deutlich hervor.

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  4. Merde, Sie haben Recht! (Korrigiert.)

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