01 Februar 2007

Wie ein Lacksack

Kramer fragt sich, ob es nicht sein könne, dass der ganze Spam, der Tag für Tag auf uns einschwappt, in Wahrheit gar keiner ist.

Dass Viagra bei der Webapotheke XY wirklich nur einen Dollar pro Tonne kostet. Dass die drei geilen Schlampen, die dir den besten Sex deines Lebens versprechen – und zwar noch heute, in deiner Stadt! –, sich wirklich gerade im Nachbarhaus vorauseilend stöhnend nackich machen und auf dich warten.

Und du Idiot kriegst ihn nicht, den besten Sex deines Lebens – einfach nur, weil du glaubst, was alle Welt glaubt: Diese Mail sei Spam.

Wie gesagt: Kramers Gedankenspiel. Ich hingegen frage mich, wozu genau man eine Latex-Fruchtblase braucht, auf die ich unversehens beim Googeln nach Ichweißnichtmehr stieß und die mir im ersten Moment vorkam wie ein Lacksack. Aus den einschlägigen Sexshops an der Reeperbahn kenne ich so etwas nicht, daher mein Kompetenzmanko.

Und was macht eigentlich derjenige mit der Latex-Fruchtblase, der gerade nicht drinsteckt? Oder dient sie ausschließlich der einsamen Autoerotik? Aber wie kommt man dann wieder raus?

Ich glaube, Kramers Frage nach dem eventuell authentischen Wesen von Spam ist leichter zu beantworten.

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Kommentare:

  1. Ach Kinder, ihr wisst ja gar nicht was Euch entgeht.

    Seit ich meine Spam-Mails ernst nehme, habe ich hunderte von tausenden von Euro gemacht in Nigeria. Pro Woche.

    Ich habe außerdem 24 Stunden am Tag Sex. Mit 10 Frauen gleichzeitig. Am Wochenende mit 12. Natürlich auf meiner Yacht. Ihr fragt, wie das geht? Viagrainfusion. Direkt in die Vene. Flatrate, versteht sich. Für nur 4$ am Jahr.

    Und die Frauen? Die finden das super. Nach meiner zehnten Penisvergrößerung hat mein Pilmmel im Bett sogar ein eigenes Kopfkissen. Aber der Trend geht ja eh zum Zweitpenis.

    Bazahlt wird das alles übrigens vollautomatisch. Einfach auf www.ihre-vertrauensvolle-bank.de gehen, Pin und alle Tans eingeben und man braucht sich um nix mehr kümmern.
    Ist das Leben nicht wunderbar?

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  2. Gibt es nicht erwachsene Menschen, die ihre sexuelle Befriedigung darin finden, sich Windeln anzuziehen und in rosa-, bzw. himmelblauen Strampelanzügen und mit Schnuller durch die Wohnung zu toben? Vielleicht ist das die Vorstufe davon. Endlich die Möglichkeit, auch den Akt der Geburt nachzuempfinden, bevor man sich dann Windeln und Strampelanzüge anzieht.

    P.S. Ich vermute das nur. Mit praktischer Erfahrung kann ich nicht dienen. Aber dank Spam weiß man ja so einiges.

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  3. mspro, Kramer hatte also recht. Verdammt!

    Stefan, ist doch gar kein Problem, von eigenen Erfahrungen zu berichten. Das hier ist ein Hort der Toleranz.

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  4. @Matt
    Meine letzte Fruchtblasenerfahrung ist 16 Jahre her. Da platzte die Fruchtblase der Mutter meiner Tochter.

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  5. Um als Experte vor einen entsprechenden Ausschuss geladen zu werden, reicht das wohl doch nicht, sehe ich ein.

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  6. Was es alles gibt..*wunder*

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  7. Ich weiß zwar nicht genau, wofür dieser Sack da sein soll - zumal der Geschlechtsakt dadurch ja ehe erschwert wird, aber die Dame auf dem Bild gefällt mir. Das muß ich mal sagen.

    MSPro: In der Tat muß ich Ihnen zustimmen. Dank der ständigen Insiderinformationen über Neuemissionen weiß ich auch stets, wie ich meine durch Nigeria angesammelten Reichtümer einfach vergrößern kann.

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  8. die hat das ding falschrum angezogen, das ist für fussfetischisten! autoerotik klingt übrigens sehr schmerzhaft herr wagner ^^

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  9. Schmerz gehört für viele essentiell dazu, lieber Herr stard. Ich sage nur: Sadomaso.

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  10. Mit meiem Humorverständnis brauche ich keinen Lachsack.

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  11. "Autoerotic fatalities" ist übrigens eine wunderbare Wortschöpfung der amerikanischen Ermittlungsbehörden. Denen es nämlich oft nicht leichtfällt, zwischen perversen Serienmördern und schiefgelaufenen Masturbationsritualen zu unterscheiden.

    Aber das nur am Rande.

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  12. Anonym13:23

    tachchen!
    naja vielleicht kann man den lacksack ja wirklich lustbringend einsetzen - wenn ich auch nicht weiss wie genau. aber wie man rauskommt weiss ich: einfach für gute schmierung von innen sorgen (schweiss, urin, oder sonstwas) und anschliessend schön langmachen. dann machts sicher blubb und das schnittchen aus dem sack kann sich duschen gehn. glaub ich jedenfalls ;)

    blondyonly

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  13. Anonym13:30

    achso
    ich soll fragen wo es denn sowas zu kaufen gibt.
    scheint so also könnte ich bald ein antwort auf die frage nach dem sinn liefern. ;)
    blondyonly

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  14. Folge einfach dem Link!
    Bin gespannt auf Erfahrungsberichte.

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  15. Und wenn man sich austreckt, sieht das Ding aus wie eine Socke von Paul Wolfowitz.

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  16. Der ist doch gar nicht mehr zuständig für sowas. Oder geht man bei der Weltbank auch über Leichen?

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  17. Den preisgekrönten und selbstfinanzierten Film "24/7 - The Passion of Life" (Programmkino oder DVD) halte ich für ideal, um sich u.a. mit dem Thema SM auseinanderzusetzen. Wer seine Vorurteile behüten möchte, sollte imvho Abstand davon nehmen.
    Dort geht es zwar konkret nicht um den Lacksack, aber um das Spiel von "Wieso Weshalb Warum".

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  18. Werde ich mir definitiv mal ansehen. Danke für den Tip!

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  19. "(läßt sich mit Kompressor auch aufpumpen)"

    Hmm, darüber bin ich dann aber doch gestolpert ...

    Welch Wortbestätigung "iqbgpilr": Ines qualmt blond, Gabi pausiert in Latex rosa

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