11 Juni 2010

Healthy dying



Vor gut drei Jahren signalisierte der von mir exklusiv entdeckte und statistisch frappierend signifikante Fitnessclubindikator das baldige Ende der Zeitschrift „Healthy living“.

Doch erst heute gab der Verlag das Dahinscheiden des Magazins bekannt – „healthy dying“ sozusagen. Mit seiner Mischung aus Gesundheitstipps (= clever) und Geistheilerinnenporträts (= bescheuert) konnte es am Ende selbst Eppendorfer Esotanten nicht mehr aus ihrem zweiten Wohnzimmer locken, dem Demeterladen.

Bin gespannt, welches Medium als nächstes im Fitnessclub ausliegt und so unweigerlich die Ankündigung seines baldigen Endes in die Welt hinausschreit. Ich werde sie, die Welt, jedenfalls auf dem Laufenden halten.

Genauso wie über die Situation auf dem Kiez natürlich, wo neuerdings auf empörende Weise behördlich aufgestellte Einbahnstraßenschilder verunziert werden.

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Kommentare:

  1. Einbahnstraßenschilder iiiih...

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  2. Danny Wilde10:59

    Das ist kein Einbahnstraßenschild. Das Einbahnstraßenschild ist Zeichen 220.

    Das hier ist Zeichen 267 (Verbot der Einfahrt) und steht an sehr vielen Straßen, die *keine* Einbahnstraßen sind.

    Missachtung kostet übrigens nur 20 Euro (Radfahrer 10 Euro), und die natürlich nur, wenn man erwischt wird. Für manchen, dem so ein Ding regelmäßig das Leben schwer macht, ein überdenkenswerter Tarif. ;-)

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