05 November 2011

Mein ausgeglichenes Konzertkarmakonto



Anna Ternheim scheint dünner zu sein als beim letzten Mal, und weil ich eine neue Kamera habe, die in HD filmen kann, sieht man das auch besonders deutlich.

Wegen ihr fuhr ich nachmittags zu Saturn in die Mönckebergstraße, wo sie einen klitzekleinen Akustikgig spielte, während aus dem Saturn-Lautsprechersytem die übliche Kryptik à la „Servicedesk für 24“ drang, zum Glück und wundersamerweise nur zwischen den Songs.

Gestern hatten sich ja manche Kommentatoren vor Abscheu über meinen Besuch des Jean-Michel-Jarre-Auftritts gar nicht mehr eingekriegt. Nun, mit meiner Aufwartung für Frau Ternheim, dürfte ich mein Konzertkarma für diese Woche wohl wieder ausgeglichen haben.

Es sei denn, irgendjemand reagiert mit Abscheu auf fein gezupfte Folkmelancholie – und so was soll es ja auch geben, wahrscheinlich vor allem unter Jean-Michel-Jarre-Fans.

Kommentare:

  1. Wir haben vor Jahren im Knust schon drüber geredet, dass sie krass dünn sei... Aber das stört den Genuss ihrer Musik nicht :-)

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  2. Nihilistin15:45

    Na gut. Würde ich zwar auch nur unter "nett" verbuchen (plus dünn), aber wir wollen mal Ihr Konzertkarma nicht zu sehr in Grund und Boden verdammen. Grundsätzlich ist Ihr Musikgeschmack ja in Ordnung. Zumindest vergesse ich Ihnen nicht, dass ich durch einen Ihrer Blogeinträge Madrugada entdeckt habe. Deshalb haben Sie noch einiges gut bei mir.

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  3. Demnächst folgt übrigens Motörhead.

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  4. Sophie22:39

    Ich habe Anna Ternheim vorletztes (?) Jahr im Übel&Gefährlich gesehen und war überrascht, wie sehr sie rocken kann. Ihr neues Album kenne ich allerdings nicht.
    Herr Wagner, was halten Sie eigentlich von Ane Brun? Passt ja auch in diese Ecke. Ich habe sie am 20.10. im Café Keese gesehen und war (nein, bin!) völlig hin und weg. Letztes Jahr im Knust war sie auch schon toll, aber diesmal.. Falls Sie sie noch nicht kennen, was ich stark bezweifle, spreche ich hiermit dennoch eine Empfehlung aus.

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  5. Sophie, Ternheims Album ist wieder akustischer, irgendwo zwischen Folk und Country. Wie früher.

    Ane Brun kenne ich in der Tat und schätze sie. Zuletzt habe ich sie im Vorprogramm von Peter Gabriel gesehen, mit dem sie später auch im Duett sang.

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