04 Dezember 2010

Fundstücke (116): Lose Zusammengekehrtes



1. So einen Chart wie heute Nachmittag sieht man selten. Und zudem höchst ungern.



2.
Laut Spiegel online hat die Nasa in den unendlichen Weiten des Weltraums einen Landeplatz entdeckt. Wenn das doch Cpt. Kirk noch erlebt hätte!



3. Kaum wird’s Advent, orientieren sich all meine Blogstatistiken an der Zahl 666. Ist vielleicht jemand hier, der einen ordentlichen Webzorzismus durchführen kann?



4. Vielleicht macht Herr Glaser der Frau Kopetz gerade ein Kompliment, vielleicht ist er aber auch nur hämisch. Die Dialektik der Gefällt-mir-Kultur. Die Schizophrenie der Likelakaien.

5. Eine Pflicht-URL für Ihre Lesezeichenliste: http://213.251.145.96/.


Kommentare:

  1. Also, erlauben Sie mir zu Nr. 1 die Anmerkung, *KS-Modus an* dass man einen entsprechenden Chart doch nicht so selten sieht, überraschend war heute eher der Zeitpunkt. Normalerweise sieht man solche Sprünge (hier: innerhalb von zwei Minuten 0,77 % Absturz) nicht - wie hier - um 14.30 Uhr MEZ, nämlich als heute die US-Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht wurden, sondern eher um 15.30 Uhr MEZ, wenn die New Yorker Börse eröffnet, was eigentlich völlig normal ist, wenn man das Verhalten von Börsianern und sog. Analysten als normal bezeichnen kann *KS-Modus aus*.

    Ein weiterer Beleg dafür, von der Börse als Otto Normalverbraucher lieber die Finger zu lassen.

    Zu 5: Herzlichen Dank für diese sehr wertvolle Information, ich bewundere Ihren Mut. Ich hoffe, Sie bleiben uns trotzdem wie bisher und nicht wie die genannte URL nur volatil erhalten.

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  2. Nihilistin17:18

    1. ist kein TecDax-Chart. Das ist ein Stiftplotter anno 1987, der mitten im Diagrammzeichnen einen Absturz erlitt. Meine Plotterversuche sahen jedenfalls öfter so aus.
    Für alle jüngeren Leser: Stiftplotter waren Ende der Achtziger der große Hit für Werbegrafiker oder Naturwissenschaftler, da die damals verbreiteten Nadeldrucker ja keine Grafiken verarbeiten konnten. Zum Betrachten beider technischer Geräte begebe man sich ins Museum - Nadeldrucker kann man eventuell noch bei einem alternativen Autoschrauber im Büro vorfinden.

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  3. Anonym20:39

    >Nadeldrucker kann man eventuell noch bei einem
    >alternativen Autoschrauber im Büro vorfinden.

    Oder bei so ziemlich jedem Arzt, die scheinen heutzutage die größten Abnehmer der verbliebenen Produzenten zu sein.

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  4. Anonym22:02

    Mit Nadeldruckern kann man Durchschläge schreiben: z. B. bei AU-Bescheinigungen. Deswegen braucht jeder,der Formulare mit Durchschlägen benutzen muss, einen Nadeldrucker.

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  5. Man kann’s ja auch zweimal ausdrucken.

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  6. Anonym23:33

    Richtig, Matt, dafür müsste man dann aber das vorgeschriebene Formular vom Durchschlag trennen und dann nacheinander bedrucken, was bei den meist dünnen Durchschlag Probleme bereitet: in einen Drucker friemeln und hoffen, dass die Rollen genau richtig sind und das empfindlich dünne Papier weder beschädigen noch untransportiert zurücklassen.

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  7. Ich würde das Formular einscannen, ausfüllen und zweimal ausdrucken. Das Konzept des Durchschlags ist irgendwie voll 19. Jahrhundert.

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  8. LillaMy15:59

    "Das Konzept des Durchschlags ist irgendwie voll 19. Jahrhundert."
    Retro ist doch gerade im Trend...

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  9. Anonym16:46

    Ich vermute, dass das dann aber wieder bei den Abrechnungsstellen zu Kurzatmigkeit führt. Ähnlich dem Fall, wo ein Finanzamt eine Steuererklärung per Fax nicht annehmen wollte, bis gerichtlich entschieden wurde, dass "auf dem offiziellen Vordruck" sich auf das Formular bezieht, nicht auf das Papier, dass ein Fax also sehr wohl ausreichen kann.

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