28 Januar 2012

Der Clash fällt vorerst aus



Das größte Hamburger Rotlichtviertel außerhalb von St. Pauli befindet sich am Steindamm hinterm Hauptbahnhof; ein Viertel, das zugleich von einer Wohnbevölkerung überwiegend islamischen Glaubens geprägt ist.

Dieser Umstand klingt nach einem programmierten Clash der Kulturen, doch der erschöpft sich bislang allenfalls in lustigen Kontrasten, wie die beiden abgebildeten Werbeschilder zeigen.


Hier runtergesetzte Gebetsmützen oder frisch eingetroffenes „Zam-Zam Wasser“ aus Mekka; dort, nur wenige Meter weiter, eine flüsternde Hure im Hauseingang oder eine annotierte Gang-Bang-Party.

Es geht also, man muss nur wollen.
Vallah.

Kommentare:

  1. Und wie war die Party?

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  2. Ich hab gestern Bildungsfernsehen auf Privatsender geguckt. Jetzt weiß ich, wie ich mich in St. Pauli bewegen muss und wo ich hin darf und wo nicht und überhaupt. Da nämlich, so das Bildungsfernsehen, gibt es außer Rotlicht gar nix anderes.Also zB Gemüse. Das gibt es da nicht, jedenfalls denke ich das jetzt nach dem Bildungsfernsehen. Da finde ich diesen Steindamm doch wesentlich spannender! grins

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  3. Wiebke10:45

    Der Steindamm ist nicht St. Georg wie die Reeperbahn nicht St.Pauli ist.
    In beiden Stadtteilen habe ich längere Zeit gewohnt (momentan St.Pauli) als echte Hamburgerin-nix Quiddje!
    St. Georg ist nicht hauptsächlich von Menschen islamischen Glaubens bewohnt *klugscheißt*. Es wirkt nur so, wegen des Steindamms. Und 1991 war das eh noch alles anders ;-) Noch islamischer *grins*.

    Oder wohnen auf St.Pauli nur Touristen?

    Heute kann man sich weder auf St.Pauli noch in St. Georg eine Wohnung leisten, wenn man kein Vitamin B hat oder sonstige Möglichkeiten.

    Grüßle in den Sonntag.

    Wiebke

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  4. Anonym11:23

    @inchtomania
    So ist es. Ich, auf St. Pauli geboren und aufgewachsen, habe das erste Mal mit ca. 37 eine frische Tomate und anderes Gemüse gesehen. Wir haben uns aus St. Pauli immer nur von Luft, Kondomen mit Geschmack und Alkohol ernährt. Manchmal, wenn wir Glück hatten, hat uns ein Tourist mal ein Schnittchen zugeworfen. Das aber nur wenn sich mal einer in die Seitenstrassen verirrt hat.
    Da wir ja auch alle keine Bildung haben, arbeiten wir selbstverständlich auch alle im Rotlichtviertel oder sind abhängig von Drogen und Alkohol.
    Ja, ja.... die Privatsender zeigen in der Tat das wirkliche Leben auf Sankt Pauli. Gut das es die gibt. Einer muss es ja mal auf den Punkt bringen.

    PS: Der geborene Sankt Paulianer hält übrigens St. Georg für den Sündenpfuhl der Stadt.

    Liebe Grüße
    Anja

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  5. Anja, Ihre Ausführungen kann ich nur bestätigen. Und jetzt geh ich wieder meinem Zweitjob nach: für die Huren in der Herberstraße Kleenex kaufen.

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  6. Ich frage mich schon die ganze Zeit, was mir lieber wäre...ein paar Liter Zamzamwässerchen oder eine schnöde Gängbängparty....?

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  7. Das kann man doch sehr gut kombinieren!

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  8. Liebe Anja! Da bin ich aber froh, dass es so nette Touristen gab. Sie haben diese sicher sehr geliebt. So wie wir hier die Messebesucher, die hier so manches kleine werdende Leben gerettet haben, indem sie schwangeren Frauen manchmal Vitamine in Form einer Mandarinenkonserve in die Hand gedrückt haben.
    Wenn ich also mal dahin komme in den Norden, werde ich mich revanchieren und eine grüne holländische Gurke mitbringen. ;)

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  9. Liebe Anja! Da bin ich aber froh, dass es so nette Touristen gab. Sie haben diese sicher sehr geliebt. So wie wir hier die Messebesucher, die hier so manches kleine werdende Leben gerettet haben, indem sie schwangeren Frauen manchmal Vitamine in Form einer Mandarinenkonserve in die Hand gedrückt haben.
    Wenn ich also mal dahin komme in den Norden, werde ich mich revanchieren und eine grüne holländische Gurke mitbringen. ;)

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  10. Anonym10:04

    Ich bin in Ostberlin aufgewachsen und wenn es die Touristen nicht gegeben hätte aus dem Westen dann hätte ich nie ein frei laufendes Vitamin gesehen.

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  11. DerStefan22:02

    Ihr habt Probleme... Ich lebe auf dem Land und habe bis heute kein Internet.

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  12. Dann ist es ja ein Glück, dass Ihre Brieftaube den Weg hierher gefunden hat …

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