24 Dezember 2009

Santa Graus



An anderer Stelle habe ich es schon einmal betont: Wer von Anhängern monotheistischer Religionen nicht mit Hass, Empörung oder Mitleid bedacht wird, sollte seine Außenwirkung ernsthaft hinterfragen.

Doch auch die Außenwirkung manch monotheistischer Religion ist bisweilen dazu angetan, Gefühlswallungen negativer Art bei uns Nichtkontaminierten hervorzurufen. Der hüftsteife Santa-Claus-Roboter ist dafür ein gutes Beispiel.

Was bloß bewegt einen Altonaer Pizzeriachef mit wahrscheinlich römisch-katholischem Hintergrund, so etwas vor seiner Tür aufzustellen und leeren Blicks „Ho ho ho“ brummen zu lassen? Sänge das … Ding … wenigstens Verdi!

Und damit allen frohe Weihnachten.


Kommentare:

  1. Tante11:16

    Ist vielleicht ganz einfach: Er hat keine Lust zu arbeiten, irgendein Zwang verpflichtete ihn aber dazu und nun hat er im Sonderangebot einen adretten Kompromiss gefunden, mit dem er so tut als sei geöffnet und alle potenziellen Gäste mit saisonalem Lärm verscheucht, hm?

    AntwortenLöschen
  2. Interessante Theorie. Aber: Sein Laden WAR offen.

    AntwortenLöschen
  3. Nils die Weihnachtsmaus00:38

    Leute, die solche Kreaturen entwerfen/herstellen, gehören geschändet!
    Leute, die solche Kreaturen wissentlich und bewußt aufstellen/kaufen/betreiben, gehören geschändet! Bis zur Verschließgrenze! Und darüber hinaus!

    AntwortenLöschen
  4. „Verschließgrenze“ …?

    AntwortenLöschen
  5. Nils die Weihnachtsmaus mit Flüchtigkeitsfehlern00:58

    Oh, Verzeihung. Das sollte "Verschleißgrenze" heißen ...

    AntwortenLöschen
  6. Das andere klang aber viel kiezkompatibler.

    AntwortenLöschen
  7. Joshuatree01:22

    @Nils: Geben Sie es zu: Sie wollten pfählen! Was ich durchaus in diesem konkreten Fall empfiehle, da ich den Akku dieser Figur tatsächlich im hinteren Beckenbereich vermute.

    Was ich mit meiner Schwiegermutter mache, bis das Fest vorbei ist, darüber mache ich mir jetzt in Ruhe meine Gedanken.

    Ich schweife wieder ab; aber weil heute Weihnachten ist, darf ich das sicher ;-)

    AntwortenLöschen
  8. Nils die Weihnachtsmaus01:38

    Schändung bis zur Verschließgrenze? Aber ... darüber hinaus ginge dann ja nicht. Stufe drei der Schändung wäre dann nicht mehr möglich. Kiezkompatiblität hin oder her, die dritte Stufe muss vollzogen werden!

    AntwortenLöschen
  9. Sie sind schuld, wenn mein Blog mal wieder wegen Jugendgefährdung gesperrt wird.

    AntwortenLöschen
  10. Nils die Jugendmaus01:48

    "Mal wieder"? Ist dies schon einmal vorgekommen? Und wenn ich der Grund dafür wäre, würde mich das zweifelhaft ehren. Aber wären dann nicht Sie dafür verantwortlich, weil Sie meinen Kommentar freigeschaltet haben? "Stein schlägt Schere, Schere schlägt Papier, Papier schlägt Stein. Kiff, wir haben ein Rätsel!"

    Das schreit nach einer Ausfechtung bei einem Astra!

    AntwortenLöschen
  11. Joshuatree02:00

    Vor wenigen Tagen wurde ich hier: http://www.gt-hotel-salzburg.com/gtde dunkelblau auf schwarz darauf hingewiesen, dass dieses Blog Pornographie beinhaltet. Ich nutzte den dortigen Computer gratis.

    AntwortenLöschen
  12. Und jetzt stellen wir uns alle mal vor, wie es ist in einem Geschäft zu arbeiten, dass diese gräßlichen singenden Weihnachtsmänner verkauft und in dem diese zu Demonstrationszwecken aufgestellt und NONSTOP in Betrieb sind. D.h. ich brauche mir das nicht vorzustellen, da ich es aus eigener Erfahrung kenne; ich stelle mir dagegen vor wie schön es ist, wenn der Schmerz wieder aufhört.

    AntwortenLöschen
  13. Mein tief empfundenes Beileid. Aber ich nehme an, Ihr Schmerz hörte am ersten Weihnachtsfeiertag schlagartig auf – und das bleibt auch so für die nächsten elf Monate, wie ich wagemutigerweise prognostizieren möchte.

    AntwortenLöschen
  14. Eine nicht allzu wagemutige Prophezeiung wenn auch ca. 4 Wochen zu lang. Die Ruheperiode dürfte sich nur dadurch verlängern lassen indem ich entweder a) einen neuen Job suche, b) mich in eine andere Abteilung versetzen lasse oder c) mir mit heissem Wachs die Ohren verschliesse.

    Natürlich würde letztere Methode einige Einschränkungen mit sich bringen (ich denke da nur an Telefongespräche oder Konzertbesuche), aber sollten a) und b) nicht klappen, dann wäre es zumindest eine Alternative.

    AntwortenLöschen