Weihnachtsfeier einer Promotionagentur in einem Restaurant am Hein-Köllisch-Platz (Foto). Nicht nur ich bin eingeladen, sondern auch eine Redakteurin der Beckmann-Show.Sie sitzt neben mir, wir kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen und irgendwann auch auf die offene „Wetten, dass …?“-Moderatorenfrage. Für sie ist die Sache glasklar: Nachfolger von Gottschalk kann nur einer werden, nämlich Johannes B. Kerner.
Ich lächle sie aus, doch die von ihr vorgeschlagene Wette ist mir doch zu riskant. Zwei Grauburgunder später hat sich die subjektive Sachlage geändert, und ich schlage ein.
Es geht um eine Flasche guten Weins, und gleich mehrere Indizien stimmen mich inzwischen optimistisch. Zum einen die Einschätzung einer weiteren sachkundigen Fernsehredakteurin, die für den Beckmann-Konkurrenten Markus Lanz arbeitet.
„Wie hoch ist die Chance, dass Kerner Gottschalk-Nachfolger wird?“, frage ich sie. Sie schaut mich an, als hätte ich sie gefragt, ob Anke Engelke Josef Ratzinger beerben könne, und ihre Antwort fällt entsprechend aus: „Gleich null“, sagt sie, und ich zeige der Beckmann-Frau zwei geballte Fäuste. Sie grinst säuerlich.
Das zweite Indiz dafür, dass ich die Wette gewinnen werde, ist ihre offenkundig eingetrübte Urteilskraft. Sie glaubt nämlich allen Ernstes an den Mayakalender, der den Weltuntergang für 2012 ankündigt. Kerners Übernahme von „Wetten, dass …?“ wäre allerdings eine triumphale Verifizierung des Mayakalenders.
Bitte beten Sie also aus mehrerlei Gründen inständig für meinen Wettsieg, danke.


















