19 Februar 2012

Die denkbar größte Keule



„Ich finde, wer freiwillig Höfl-Riesch heißt“, sagte ich heute während der Sportnachrichten sinnierend zu Ms. Columbo, „dürfte bei einem Skirennen gar keine Starterlaubnis bekommen, und zwar aus sprachästhetischen Gründen.“

„Und was“, zückte sie als Antwort die praktisch denkbar größte Keule, „wäre mit Eva Sibylle Haule-Frimpong?“ Na, die auch nicht.

Es gäbe gewiss auch gegen einige Details der abgebildeten Scrabblepartie massive sprachästhetische Einwände, doch alle werden sie dadurch weggewischt, dass sie remis endete.

Ich meine: Scrabblepartien enden nie remis. Allenfalls genauso oft, wie Eva Sibylle Haule-Frimpong ein Skirennen gewinnt.


Kommentare:

  1. Räderfex und Gonge haben auch nichts anderes als ein Remis verdient.

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  2. Zu Räderfex gab es eine bezwingend überzeugende Geschichte, und gegen den schönen Imperativ „gonge!“ wird ja wohl nur ein krankhaft Harmoniesüchtiger etwas haben.

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  3. Anonym09:59

    Blechhexe finde ich besonders schön, das hätte Extrapunkte verdienst, erinnert mich an Sketchups "Tropenhelmut" und "Bienenvolker".

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  4. Auf die Idee des Imperativs wäre ich bei 'gonge' jetzt ums Verrecken nicht gekommen. Mir schwebte da eher der Plural eines Gong vor. Oder irre ich da? Mehrere von diesen nervtötenden Dingern heissen doch 'Gonge' oder ? Oder doch 'Gongs' ?
    Auf jeden Fall bin ich heilfroh, daß bei der Feuerwehr hier gegenüber nur einer gongt.

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  5. Plural ist „Gongs“.

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  6. ICH komme hier mal auf die grassierende Seuche der Doppel- Familiennamen zurück. Am schönsten finde ich ja, wenn die dann abgekürzt werden, weil natürlich sowas wie Eva Sybille Haule-Frimpong oder auch Anna Carin Olofson-Zidek auf gar keine Anzeigetafel passen täte und auch nicht da unten rechts oder links auf den Fernsehbildschirm. Da heißt die Frau dann OloZid oder so, oder O Ziedek... Auf Fahndungsplakaten werden bzw wurden die ja sicher ausgeschrieben, oder?

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  7. Ihre Antwort bezüglich der Pluralität des "Aufschlag-Idiophones", also des unmittelbar geschlagenen, selbsttönenden kreisrunden Metallmusikinstrumentes, werter Herr Matt, habe ich insgeheim befürchtet.
    Nichtsdestotrotz trage ich mich, ungeachtet der doch schon fortgeschrittenen Stunde, mit dem Gedanken der Eingabe einer Protestnote zu Händen Herrn Konrad Duden.

    Ich schreibe das übrigens nur, weil gegenüber bei der Feuerwehr grad mal wieder gegongelt und tatütatat wird, gell !

    Gute Nacht !

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  8. Ihre Motivation ist mir im Grunde ziemlich schnurz, Hauptsache, Sie schreiben überhaupt was.

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  9. Anonym15:14

    In meiner Heimatstadt konnte man jahrelang den Wandspruch "Ich spiel Ping-Pong mit Haule-Frimpong" lesen.

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  10. Anonym17:52

    Der Klassiker ist und bleibt Simone Greiner-Petter-Memm

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  11. Anonym00:56

    und ihre Sportverletzungen kann sie hier in Sasel bei Ingolf Pencz & Sharon Weisshuhn behandeln lassen.

    http://www.pencz.com/Praxis/Home.html

    Der Vorgänger in dieser Arztpraxis hieß übrigens Peter Kußmaul. Ulkiger Vorname.

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  12. Anonym11:29

    Der Klassiker ist und bleibt Ilse Dröge-Modelmog

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  13. Aber hallo. Eine Soziologin aus Oldenburg – alles klar.

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  14. Anonym16:42

    Diese Namensterroristen sollte man alle einsperren. Das Schönste aber ist, daß diese Personen, meist weiblichen Geschlechts, früher oder später (nach 20 Jahren auf jeden Fall) über ihre eigenen Doppel- und Dreifachnamen stolpern und dann plötzlich anfangen, wegzulassen. Habe sie ihre eigene Idiotie doch noch zur Kenntnis nehmen müssen ...

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