25 November 2013

„I don’t need sex“

Griechenland, ouha … Werden wir Blitzableiter spielen müssen für die hiesige Wut auf Merkel? 

Ein Taxifahrer soll heute Mitreisenden befohlen haben, nur englisch zu sprechen, weil er ihnen – obzwar des Deutschen mächtig – ansonsten nicht antworten würde. Wir hingegen kamen sowohl in Olympia als auch in Athen (Foto: Akropolis) ungeschoren davon. 

Man bediente uns sogar in Bars, der frischgepresste Orangensaft war nicht vergiftet, und in den griechischen Kaffee hatte kein Koch reingepinkelt. Zumindet schmeckte man es nicht raus. 

Die gereizte Stimmung im Land spiegelt sich eher in den T-Shirt-Aufdrucken in der Altstadt Plaka wider. „I don’t need sex“, stand auf einem, „the governement fucks me everyday.“ Und damit war mal NICHT Merkel gemeint. 

Ein anderes T-Shirt schlug sogar versöhnliche Töne an – und eine Kommunikationsmethode vor, die auch wir als Deutsche sofort unterschreiben können: „OUZO. Connecting people.“

Ab morgen heißt der Ouzo dann Raki: Auf nach Izmir!

Kommentare:

  1. Also, das beste an Ihrer östlichen Endstation ist, dass die Reederei einen Teil der Kleidung stellt. Nein, das sind keine Schwimm, sondern kugelsichere.
    Auf den zwei Seetagen zurück nach Berlusconien haben Sie dann Zeit, die Löcher von den Schrapnellen wieder zuzunähen.
    Blöder Scherz, jedoch mit ernstem Hintergrund. Wir haben Verwandtschaft, deren Schiff letzte Woche fluchtartig und vorzeitig den - allerdings ägyptischen - Hafen verlassen hat.
    Sie Abenteurer, Sie!

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  2. Wir haben die Türkei inzwischen schadlos wieder verlassen. Aber jetzt wird es in der Tat ernst. Sie hören von mir. Hoffentlich.

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