18 September 2013

Neues aus der Musikbranche





Hélène Grimauds Finger waren kürzer, Adel Tawils Turnschuhe grüner und Julia A. Noacks Knust-Konzert dürftiger besucht als gedacht: Wie man sieht, hielten die letzten Tage einige Überraschungen für mich parat.

Bei Frau Noack spielte ich nach Mitternacht sogar noch den Hilfsroadie – eine Erfahrung, die mir in meiner langen Karriere im Dunstkreis der Musikbranche (gerade noch) gefehlt hatte. (Scherz!)

 

Die Woche beschließen wird ein Ausflug nach Amsterdam, wo ich mir die nächste Kerbe im Colt holen werde: Tony Joe White. Wenn der Mann nicht zu mir kommt, muss ich eben zu ihm. Betonung auf müssen.

Alles Weitere später. Ich kann zur Einstimmung schon mal eine höchst anregende Amsterdamstory ankündigen, die zwar etwas angejahrt, mir aus bald zu enttarndenen Gründen aber noch höchst präsent in Erinnerung ist. Es hat – so viel vorab – etwas mit Drogen und Striptease zu tun.

Stay tuned, wie wir Hilfsroadies sagen.

Kommentare:

  1. Gute Güte, um den Trip zu Tony Joe beneide ich Sie höllisch. Im Paradiso wahrscheinlich auch noch, ich mag es mir gar nicht ausmalen.

    Die Frau Noack im Knust muss ich übersehen haben, kann also kein Wochenendkonzert gewesen sein. Oder ich ärger mich furchtbar wenn ich nachsehe.

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    1. Ach ja: Kommen Sie doch auch nach Amsterdam. Morgen Abend ist es so weit. Wir können ein Amstel zusammen trinken.

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  2. Paradiso, stimmt. Besser als Melkweg? Ich war da noch nie.

    Noack war vorgestern. Sie wurden vermisst.

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  3. Kann ich schwer beurteilen, im Melkweg war ich noch nicht. Das Paradiso ist eine alte Kirche, genau der richtige Ort für eine Voodoomesse mit Tony Joe White. Gibt dort aber Heineken soweit ich mich erinnere.

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  4. Anonym13:58

    dieser (Drogen-) Cliffhanger macht mich schon ganz verrückt..

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  5. Das ist gut so. Heute Abend aber werde ich nicht mehr dazu kommen. Hoffentlich morgen.

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  6. Raoul22:41

    Ausgehend von Ihren Retweets scheinen Sie das holländische Nahrungsmittelangebot nicht verschmäht zu haben (Poffertjes). Zu Recht! Und wieder einmal frage ich mich, warum es diese ganzen herrlichen Dinge (Maiskoekjes, Oliebollen, Frikandel speciaal, Vla, DubbelDrank, Tijger Nootjes, Hasjiesj, Hero Cassis, Stroopwafels, Krentenbolletjes, Satésaus, Pickwick, etc.) nicht auch bei uns zu kaufen gibt und warum die adäquaten Gegenstücke wie Paling (nicht vergleichbar mit unserem Aal - zumindest in Baden-Württemberg nicht, in Hamburg mag man da mehr Glück haben) oder Käse in jeglichen Sorten (jong, belegen, oud) bei uns deutlich geschmacksärmer sind.

    Als einziger Trost bleibt mir, daß wir es immer noch besser als Georgien getroffen haben - so wie wir Salz nutzen, wird dort Koriandergrün verwendet. Das sorgt dann dafür, daß alle Gerichte komplett ungenießbar werden.

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    1. Unsere heute auf dem De-Pijp-Markt erstandenen Käsevorräte werden jedenfalls einige Wochen reichen.

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  7. Raoul22:57

    Dazu kann ich Sie tatsächlich nur beglückwünschen! Dank holländischer Freunde habe ich derzeit zumindest auch ein knappes Kilo original holländischen Käses zu Hause. Sogar wohlschmeckenden Ziegenkäse, obwohl ich bislang dachte, daß dies niemals möglich sei.

    Leider muß ich auf Nachschub mindestens sechs Monate warten...

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    1. Raoul23:00

      Ich mag diese "Antworten"-Funktion nicht. Entweder verarscht sie mich ständig oder es ist nicht möglich, eine Antwort auf eine Antwort zu posten.

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    2. Bei mir kommt jedenfalls alles an, was wichtig ist … ;)

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    3. Raoul23:13

      Dann sind Sie Angela Merkel tatsächlich einen großen Schritt voraus! :)

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