16 Juni 2011

Fundstücke (138)



Diesen von Bitterkeit kontaminierten Vorwurf multipliziere ich hier gern, trotz bedenklicher Rechtschreibung. Am interessantesten ist ein Nebenaspekt: die fehlende Forderung nach Rückgabe.

Das zeugt – bei aller Empörung – von einem ungebrochenem Realitätssinn, der in dieser ausgeprägten Form wohl nur auf dem Kiez zu erwerben ist. Und zwar kostenlos.

Entdeckt an einem Bauzaun am Grünen Jäger, St. Pauli.

Kommentare:

  1. Anonym10:20

    Lieber Matt, bedenklich, dass mal wieder nur an einen männlichen Bösewicht gedacht wurde...

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  2. Mag sein. Statistisch aber gut belegt.

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  3. Anonym18:42

    Aber Frl. Krise lehrte uns alle doch gerade, dass MenschenInnen keine StatistikInnen sind, sondern MenschenInnen. Ist doch mies, da jetzt DiebInnen auszunehmen.

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  4. Was sind denn „MenschInnen“, um alles in der Welt!?

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  5. Anonym20:27

    Die werden in StatistikInnen erfasst, ist doch klar!

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  6. Mögen dem Dieb die Eier verkochen, wenn er sich auf den Sattel setzt.

    Oder der Diebin die Eierstöcke. Man muss ja gerecht bleiben.

    Stichwort "Gender".

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  7. Hä, was lehre ich angeblich? MenschInnen, was das?
    Aber der Fahrraddieb is echt ein fieser Möpp!

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  8. Anonym23:23

    Na, Sie waren natürlich politisch gestrig mit dem einfachen Plural zufrieden, und sprachen bei SpOn von Menschen und Statistiken, aber in Hamburg, noch dazu in St. Pauli kann es ja durchaus moderner und gendergerecht zugehen. Da pinkelt der/die HündIn an den/die BäumIn.

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  9. Also wenn schon, dann die „HundIn“, ja?

    Auf St. Pauli ist es eher so, dass vielerlei nebeneinander koexistiert, außer Nazis.

    Frl. Krise, danke für die Richtigstellung. Ihnen hätte ich diesen Pee-Cee-Wirrsinn auch nicht zugetraut.

    CeKaDo, Sie sind zu hart. Funktionierende Eier(stöcke) sind allemal wichtiger als so ein ersetzbarer Drahtesel, selbst wenn der einem Kind abhanden kam. Denken Sie doch mal an die Zukunft unserer Republik!

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