27 Juni 2015

Unterm Joch der Bikebanditen


Ja, ja, ich weiß, was Sie jetzt denken. Es liegt ja auch nahe.
Sie denken, die hier abgebildeten Spuren in unserem Hauseingang wären das Ergebnis eines exemplarischen „Gesprächs“, das die Hausgemeinschaft mit einem Teilnehmer der momentan auf St. Pauli tobenden Harley Days geführt hat.

Doch dem ist nicht so. Wir sahen dem Ganzen relativ gelassen entgegen – nämlich mit großem Vertrauen auf die Prognosen von Kachelmann & Co. und damit auf eine meteorologische Lösung des Problems.

Doch wo, Wettergott, bleiben eigentlich die  gestern von allen seriösen Diensten avisierten apokalyptischen Wolkenbrüche, die den hier rauf und runter marodierenden Bikebanditen, Zweitaktzombies, Chromtanktaliban, Bandanablödianen, Chopperschimpansen und Nietenlederlumpen mal ordentlich gezeigt hätten, wo ein rasender Thor die Blitze herholt? Wo?

Zurück zu den Spuren im Hauseingang. Ich kenne ihre Ursache gar nicht. Doch anhand der Verfärbungen im Lauf des Trocknungsprozesses tippe ich Hobbyforensiker weniger auf eine einschlägige Körperflüssigkeit als auf einen leckenden Tetrapak Kirschsaft.


Aber vielleicht kommt im Lauf des Wochenendes ja doch noch etwas hinzu, was dem optisch ähnelt und Ihren spontanen Vermutungen von oben eher entspricht. 


Ich bespreche mich mal eben mit der Hausgemeinschaft.


Kommentare:

  1. Olaf aus HH16:12

    Ja, meine Hoffnung auf Kachelmannoide Voraussagen waren auch sehr optimistisch. Es sollte doch Scheiße, Hämmer und Nägel, Hunde und Katzen (vor allem Krähenfüße - ggf. googeln) regnen. Doch nichts davon - MIST !!!
    Ich hatte letztes Jahr (08.07.2014) eine richtig wütende e-mail an das Bezirksamt HH-Mitte gesschickt, wonach man sich dort - so eine Behördenbuschtrommel - überlegt haben soll, mich wegen Beleidigung anzuzeigen.
    Ist aber dann doch nicht passiert. Besser is...
    Könnten wir nicht mal eine Gegendemo inszenieren für das nächste Mal ? Bin mittlerweile ein herz-/ blutdruckkranker alter Opa - aber es wäre doch schön, wenn am "Corsorange" Reeperbahn/ Helgoländer Allee/ Hafenrandstraße/ Pepermölenbek, wo etliche Menschen wohnen und diese peinliche "Parade" immer stattfindet ? So mit Transparenten: "Haut ab aus Hamburg, geht nach Poppenbüttel" (wahlweise: Harvestehude, Rotherbaum, Blankenese" oder "Geht endlich sterben ihr "'reedomrider-Nervensägen'"
    Hallo Herr Rudoplh vom Bezirksamt HH-Mitte und die anderen dortigen "Entscheider" - wann werden Sie es endlich verstehen ??? Es ist ein schlicht k.o.m.m.e.r.z.i.e.l..l.e.r "Event"

    uba gmbh
    events & event-consulting
    ein Unternehmen der bergmanngruppe
    Offakamp 23
    22529 Hamburg

    fon 040/46 88 22 11
    fax 040/46 88 22 12
    info@bergmann-gruppe.net,

    der alle Anwohner hier bis auf das Mark nervt.
    Mit welcher Berechtigung ??

    Na ja...

    Beste Grüße an Sie - Herr Matt.

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    1. Die bloße Aufforderung, sich nach Poppenbüttel etc. zu verziehen, fände ich zu egoistisch. Dann haben die das Problem – und es auch nicht verdient. Die Lösung wäre eine Lärmemissionsverordnung, die eine Dezibelobergrenze für Fahrzeuge festlegt und Verstöße verfolgt. Aus wäre es mit den Harley Days in bewohnten Gebieten. Aber es gibt ja auch andere schöne und geeignete Stellen. Ich denke da z. B. an die Wüste Gobi.

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    2. Panama Jack14:47

      Naja, vielleicht findet sich ja noch was näher gelegenes ... der Landkreis Prignitz hat z.B. nur 36,5 Einwohner pro km² (zum Vergleich: Hamburg 2312,4). Da müsste doch genug Platz sein.

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    3. Anonym15:17

      @Matthias: Nun, die dB Obergrenze ist in der Tat in der Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein) unter U.1, bzw. U.3 festgelegt. Nur liegt es leider an der Exekutive, dass diese Verstöße bewusst an den Harley Days nicht geahndet werden, da an sonnigen Wochenenden immer wieder jene Herren in "Grün" an von Kradfahrern hoch frequentierten Landstraßen mit mobilen Messgeräten anzutreffen sind, die genau solche Vergehen überprüfen. Wahrscheinlich spült es mehr Geld in die Landeskasse, dass an den HD's zu dulden.....C.R.E.A.M.

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    4. Auch außerhalb der Harley Days scheint mir die hiesige Ordnungsmacht sehr tolerant gegenüber Motorradfahrern zu sein. Es vergeht während der Saison kein Tag, an dem nicht welche durch unsere Straße röhren, als seien die Trompeten von Jericho noch nicht erfunden.

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  2. Also, ich glaube, die Sylter haben da drauf die richtige Antwort jährlich am 21. Februar: das Bike-Brennen.

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    1. Das klingt, als könnte mir diese Veranstaltung gefallen.

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    2. Olaf aus HH22:56

      @ blogspargel -

      es fehlt zwar ein "i" (biikebrennen), aber die Idee hat was. Man könnte ja ein Folge- oder Parallel"event" daraus machen.Quasi eine neue Kieztradition so für 2016 kreieren. ;-)

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  3. Anonym11:06

    Die Harleydays rocken! Wems nicht passt, der soll sich gefälligst die Ohren zuhalten.

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    1. Anonym15:21

      Rauchen rockt auch! Wems nicht passt, der soll sich gefälligst Nase und Mund zuhalten.

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    2. In Hauseingänge reihern rockt auch. Wem’s nicht passt, der soll sich gefälligst eine Nasenklammer aufstecken.

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