16 September 2026

Bloggeburtstag Nr. 21

Das diesjährige Wiegenfest dieses kleinen Kiezblogs feiern wir heuer im herbstlich munteren Norwegen, wo uns gestern in Nordfjordeid dieser präsentable Sonnenuntergang ins Auge fiel. Ich versichere hiermit an Eides Statt, an diesem iPhone-17e-Foto nicht ein einziges Pixel pedi- oder manipuliert zu haben, keine noch so kleine Einstellung – ob Farbe, Schärfe, Kontrast oder Helligkeit – habe ich angetastet. Nein, so sah es halt einfach aus am frühabendlichen Nordfjord (zumindest durch die Linse des iPhone 17e).

Zurück zum Blog. Vergangenes Jahr bejubelte ich anlässlich des zwanzigsten Geburtstags die frisch geknackte Marke von sechs Millionen Klicks; seither sind in nur zwölf Monaten knapp eine weitere Million hinzugekommen. Warum, wieso, weshalb? Ja, sagen Sie’s mir! Denn mangels eingebauter Analysetools vermag ich diese schiere Explosion der Zugriffszahlen nicht zu erklären. Sondern genieße und schweige.

Zurück zu Norwegen. In Bergen hat es – tataaa! – nicht geregnet, ich schwör. Oder kaum. Am Folgetag in Loen stürzte die mindestens zweitsteilste Seilbahn der Welt mit uns darin verwunderlicherweise nicht ab, sodass wir oben angekommen durch die karge Mondlandschaft des Bergs Hoven stapfen konnten, die Serpentinen hoch zwischen Heidekraut und Schieferbrocken. Und in Ålesund erreichten wir nach vermaledeiten vierhundertachtzehn Stufen hechelnd den Aksla-Aussichtspunkt und vermieden es beim ebenso langen Abstieg erfolgreich, uns auf der Treppe, die glitschiger war als Aale-Dieters Standardware, die Haxen zu brechen.

Vor allem dank dieses glücklichen Umstands geht dieses kleine Kiezblog in sein zweiundzwanzigstes Jahr. Darauf einen Dujardin! Und zwar heute Abend in einer der zahlreichen Bars hier an Bord der Aidaperla.


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