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27 August 2010

Das beste Bier der Welt



Es gibt übrigens unpeinlichere Gespräche als das mit einer zuckersüßen Arzthelferin, die dir den Gebrauch eines Spatels zur Stuhlentnahme erläutert – und das auch noch übertrieben detailreich.

Zu den angenehmeren Gesprächen jedenfalls gehören jene mit German Psycho, ramses101 und Cinema_noir, wie ich heute (wieder mal) hocherfreut feststellen durfte, und zwar im Herz von St. Pauli auf dem Spielbudenplatz
(Foto).

Von der Gottesfrage über das beste Bier der Welt („Rebellion“ laut ramses101, was unbeweisbar ist, weil diese britischen Brauer sich – wohlweislich? – weigern, es in Flaschen abzufüllen) bis zu Hanekes Metaansatz war alles dabei, natürlich auch eine Diskussion über die (überschätzte?) Relevanz der 80er, alles begleitet und befeuert von Moselriesling (für mich) und Astra (für den Rest).

Leider hat dieser spezielle Sprit auch dazu geführt, dass der funkelnde Esprit unserer Gespräche meiner Erinnerung nur noch verschwommen und somit nicht zitabel zugänglich ist. Am deutlichsten haften blieb lediglich eine erneute Verabredung, und zwar für heute, also Freitagabend im Café Mexico, wo die mexikanisch-amerikanische Sängerin Tish Hinojosa auftreten wird.

Ab halb 9 werden wir dort herumlungern (bis auf ramses101, der nach London fährt, um dort Rebellion zu trinken), und wer nicht kommt, der wird bei Twitter entfolgt, und zwar standrechtlich.

13 März 2008

Jackson, Tish und Staropramen

Die derzeitigen Top 3 der US-Charts sind – Luft holen – Alan Jackson, Jack Johnson und Janet Jackson, wobei Alan Jackson Janet Jackson just von der Spitze stieß und sich sogar Jack Johnson noch flugs vor Janet Jackson drängelte.

Wenn man sich diese drei Namen ein paar mal hintereinander weg vorsagt, hat man einen Knoten in der Zunge. Den hat man möglicherweise auch, wenn man nur einmal Tish Hinojosa vor sich hin sagt, doch wenigstens steckt da nirgendwo ein Jackson drin.

Tish spielt am Samstag ab 21 Uhr im McLean’s Scottish Pub in der Barner Straße 10a (Foto), der Eintrittspreis ist empörend niedrig, nämlich davon abhängig, wieviel du berappen möchtest, doch das ist Tish eh egal, sie spielt ihre Songs stets mit Hingabe und Herzenswärme, sogar auf privaten Partys auf der Rückseite der Reeperbahn.

Und was stand
damals auf dem selbstgebastelten Zettel, der auf ein Tish-Konzert hinwies und an unserer Wohnungstür hing? „Don't you dare to miss it.“ Wie sich heute herausstellt, ist der Zettel zeitlos.

Würde mich freuen, möglichst viele Leute im McLean’s Pub zu sehen. Es gibt Staropramen!

09 November 2007

Sehen wir uns zum Buhen?

Am Samstagabend um 20.30 Uhr spielt mein Freund und sporadischer Bloggast Mark (r.) mit seiner komischen Musiziertruppe in der Prinzenbar. Das ist wohl so ähnlich gelaufen wie damals mit den Blues Brothers, nach dem Motto „Wir bringen die Band wieder zusammen“ oder so.

Vielleicht will Mark damit ja ebenfalls ein Waisenhaus retten. Denn obwohl der feine Herr in seinem Leben gefühlte tausendmal mit mir gemeinsam auf Gästelisten stand und sich auf diese Weise die größten Popstars der Welt für lau reingepfiffen hat, legt er bei seinem eigenen Gig keine Gästeliste aus, nicht mal die klitzekleinste, sondern der Mann will GELD. Mal wieder typisch.

Jedenfalls kostet der „Spaß“ empörende fünf Euro. Selbst ich muss zahlen. Dabei habe ich das zuletzt … Moment … 1995 bei Dave Edmunds in der Großen Freiheit gemusst. Aber ich tu’s, verdammt, weil es Mark ist und er bei mir ein eigenes Tag hat. Und nicht, weil die Band besser aussieht als die Chippendales.

Ihr müsst auch alle kommen – zum Buhen. Damit er mal sieht, wie das ist, der feine Herr Mark.


PS: Parallel dazu spielt Tish Hinojosa um 21 Uhr in Anna's Country & Western Saloon in Meiendorf. Da müssen wir natürlich auch alle hin. Hmm.

04 Juli 2007

Wer stoppt den Regen? Gute Frage.

Beim Konzert von John Fogerty im Stadtpark regnet es praktisch vom ersten bis zum letzten Stück. Der Mann rockt, dass sich ihm die dritten Zähne lockern, aber überdacht und deshalb im Trockenen.

Wir hingegen – also Tish Hinojosa und ich – stehen im Matsch. Das Wasser kommt nicht in Tropfen vom Himmel, sondern in Fäden. Was aber auch Vorteile hat. Denn süffelt man sein Bier im Regen, sinkt der Pegel im Becher deutlich langsamer, als es die Trinkgeschwindigkeit eigentlich nahelegt.

Natürlich sinkt zugleich auch peu ˆà peu der Alkoholgehalt, doch das werden nur Proleten als Nachteil empfinden. Dem Mann von Welt indes vermittelt sich dies einfach als verfeinertes Geschmackserlebnis.

Ähnliches gilt auch für die Musik. Wer nie von John Fogerty live und persönlich überzeitliche Großballaden wie „Have you ever seen the rain“ und „Who’ll stop the rain“ serviert bekam, derweil ihm sinnigerweise bindfadenartiger Regen den Bierbecher auffüllte, der kann nicht mitreden bei den Themenkomplexen Rock’n’Roll, Authentizität, Tautologie und dämliche Zufälle.

Das weiß ich aber selbst erst seit heute Abend. Und jetzt schnell umziehen.

03 Juni 2007

„There’s a critic in every crowd“

Am Montagabend sehen wir uns alle im Knust. Nicht wahr?!

Die texanische Songwriterlegende Tish Hinojosa spielt dort nämlich ab 21 Uhr ein Konzert, und die Tatsache, dass sie ebenso frisch wie überraschend mit meinem Freund Andreas verheiratet ist, wird sie zu besonderen Höchstleistungen beflügeln, das wage ich mal zu behaupten.

Obwohl Tish schon mehrfach in Hamburg spielte und sie sogar von Ms. Columbo und mir schon mal zum Blumengießen verdonnert wurde, wird das kurioserweise das erste Konzert von ihr sein, das ich leibhaftig besuchen werde.

Das muss gefeiert werden. Wer mit mir ein Bier trinken möchte: An meinem Hemd sollt ihr mich erkennen.

Heute probten Tish und ihr Gitarrist Marvin Dykhuis schon mal in unserem Wohnzimmer einige Songs, darunter das hier zu hörende „Rio Grande“.

Im Hintergrund – ihr hört richtig – quiekt ab und zu ein Baby. Der Kleine ist gute vier Wochen alt und will wohl selbst mal Sänger werden. Was wahrlich kein Wunder wäre: Er gehört Senait Mehari.



Link: sevenload.com

14 Oktober 2006

Blumenmädchen live

Vor einigen Jahren spielte sie im Weißen Haus ein Ständchen für Bill Clinton, und ab Montag gießt sie bei uns zu Hause die Blumen: Tish Hinojosa, eine der größten texanischen Songwriterinnen. Dabei können Ms. Columbo und ich nicht mal ihr Konzert am kommenden Donnerstag (19. 10., Knust) besuchen, weil wir zur fraglichen Zeit durch römische Ruinen stolpern werden.

Andererseits liefert genau dieser Umstand den Grund, weshalb irgendjemand bei uns zu Hause die Blumen gießen muss, und das übernimmt halt Tish, gemeinsam mit Andreas.

Wer das alles jetzt viel zu wirr und kompliziert findet, sollte die Sachlage einfach am 19. persönlich vor Ort klären. Am besten aber nicht zwischen den Songs, sondern erst nach dem Konzert, wenn Tish sich unter die Gäste mischen wird.

Unten folgt ein Appetizer: „The real west“, 2002 live aufgenommen in Austin, Texas. Die herzensgute Frau Hinojosa hat spontan zugesagt, mich wegen der Veröffentlichung dieser MP3-Datei erst mal nicht zu verklagen, und ich hoffe, ihre Plattenfirma schließt sich dieser Politik an. Sonst könnte es sein, dass Tish noch eine ganze Weile länger bei uns zu Hause die Blumen gießen muss – sofern mich Ms. Columbo solidarisch ins Gefängnis begleitet.

Hm, das war, glaube ich, der verdrechselste Promotext aller Zeiten. Eigentlich wollte ich nämlich nur sagen:

BESUCHT DIESES KONZERT, VERDAMMT NOCH MAL!

Eine Ausrede gibt es übrigens nicht, denn die Tickets kosten lachhafte 11 Euro, und Einlass ist um acht.


Ex cathedra: Die Top 3 der Songs von Tish Hinojosa
1. „Something in the rain“
2. „Blue eyed Billy“
3. „The real west“

19 März 2006

Die Promisichtungen

Heute, als ich vom Brötchenholen kam und an der Fußgängerampel vorm East Hotel wartete, kam Guido Buchwald vorbei. Offenbar war er gerade ausgecheckt, denn er trug eine Reisetasche. Jemand begleitete ihn, doch ich weiß nicht mal, ob Frau oder Mann, weil ich Guido Buchwald anschaute. Der Fußballweltmeister von 1990 schaute zurück, und zwar speziell so, wie jemand schaut, der immerzu erkennend angeschaut wird, ohne je wiedererkennend zurückschauen zu können. Tja, Prominentenschicksal. Ich nehme diese Begegnung als gutes Omen für die WM.

Es war überhaupt eine Woche der Promibegegnungen. Im Fitnessclub war mal wieder Smudo zugange, diesmal auf der Matte beim Bauchtraining. Und am Freitag hatte ich plötzlich den zumindest semilegendären Peter Holler am Telefon. Den Mann, der „Albatros“ geschrieben hat. Echt wahr.

Den Coverbildern seiner frühen Alben nach zu urteilen (Foto: sein Debüt von 1978), hatte Holler sich in den späten 70ern entscheiden müssen, ob er als Posterboy Weltkarriere machen oder als Popmusiker halblegendär werden will. Er entschied sich für Letzteres, schrieb Protestsongs, avancierte zur Größe in Hamburg und deutschlandweit immerhin zum Supportact von Joe Cocker.

Aber warum rief Peter Holler mich an? Wegen – man glaubt es kaum – dieses Blogs. Im Eintrag vom 18. Oktober 2005 hatte ich seinen wirklich formidablen Song „Albatros“ erwähnt, und beim Googeln nach sich selber war Holler drauf gestoßen und verspürte spontan eine derart große Dankbarkeit mir gegenüber, dass er sie telefonisch artikulieren wollte, nicht ohne auch noch die Zusendung eines bislang nicht in meinem Besitz befindlichen Holler-Albums zu annotieren. Sehr nett von ihm.

Holler wird beim nächsten Googeln wieder auf dieses Blog stoßen. Und dann hoffentlich den Rat annehmen, seinen Eintrag auf Wikipedia zu korrigieren; der besteht nämlich aus einem flapsigen und nicht sehr informativen Ausschnitt seiner eigenen Website. Das Geburtsdatum, lieber Peter, gehört bei Wikipedia einfach zu den Standardangaben, auch bei Einträgen über Beinahposterboys.

Heute Abend endete die Promibegegnungswoche beim gestern zurecht euphorisch angepriesenen Anna-Ternheim-Konzert, wo Grand-Prix-Urgestein Peter Urban sich erst mal Richtung Theke orientierte und die texanische Songwriterin Tish Hinojosa im Publikum war.

Tish darf ich allerdings nicht mitzählen, weil ich mich eh mit ihr und ihrer Clique dort treffen wollte. Bleiben vier echte Treffer für die Wochenwertung. Gute Quote.

Ex cathedra: Die Top 3 der Songs, in denen Künstler erwähnt werden
1. „The Beatles and The Stones“ von House Of Love
2. „Song for Bob Dylan“ von David Bowie
3. „Gib es zu, du warst im Nana-Mouskouri-Konzert“ von Funny van Dannen


27 September 2005

Die Liebe

Mein Freund Andreas ist nicht nur ebenfalls zugezogener St. Paulianer, sondern auch FC-St.Pauli-Dauerkartenbesitzer und der profundeste Beatles-Fachmann, den ich kenne.

Wenn man mit ihm durchs Viertel läuft, wird er irgendwann auf ein Hotel zeigen und erzählen, dass John, Paul, George und Ringo bei ihrem dritten Hamburg-Engagement dort untergekommen waren (beim ersten hatte es nicht für ein Hotel gereicht; sie pennten in der Garderobe des Kaiserkellers oder bei Astrid Kirchherr, die mit ihren Beatles-Fotos weltberühmt wurde).

Überhaupt ist Andreas ein außergewöhnlich glühender Verehrer guter Musik, und seine Plattensammlung ist dazu geeignet, einem Tränen der Begeisterung in die Augen zu treiben. Alles Vinyl natürlich.

Ausgerechnet für Andreas ging letztes Jahr ein Traum in Erfüllung, den viele glühende Verehrer guter Musik träumen, darunter auch mein Kollege Karsten, wie der mir unlängst gestand. Nach einem Konzert der amerikanischen Singer/Songwriterin
Tish Hinojosa nämlich kam er mit der Künstlerin ins Gespräch, ins Trinken, ins Fachsimpeln - und heute sind die beiden ein Paar. So etwas gibt es wirklich!

Jetzt pendelt Tish (hier zu sehen, wie sie auf Andreas' Geburtstagsparty ein Ständchen für uns alle spielt) zwischen Austin und St. Pauli hin und her - und ihre Kiezaufenthalte werden immer länger ...

Ihre Platten kann man übrigens bei Amazon kaufen. Und das solltet ihr auch tun, damit Tish sich die Hin- und Rückflüge leichter leisten kann, okay ...?