17 Februar 2006

Die Fundstücke des Tages (7)

Achtung, an alle, die wegen „rache an der ex“ und ähnlichem hier sind: Bitte unbedingt das hier lesen!

1.
Neue Google-Suchabfragen, die zu meinem Blog führten:

– „annett louisan nacktbilder“ (Hausen, Bayern. Nur zur Info, du Hausener: So richtig viel wäre nicht zu sehen, selbst wenn es diese Bilder gäbe.)
– „link:sex.com“ (Irancheh, Region Chahar Mahall va Bakhtiari, Iran. Es gibt in Ahmadinedschad-Country also noch andere Bedürfnisse als die nach der Bombe. Irgendwie beruhigend.)
– „meine ex heimlich fotografiert“ (Bechen, Nordrhein-Westfalen) und „rache fotos der ex“ (Valsonne, Frankreich) Die beiden sollten Adressen austauschen.

2. Die neue Fifa-Weltrangliste ist da – und vor allem für jene Neonazis interessant, die sich noch immer im Kommentarbereich meines Eintrags über Gerald Asamoah tummeln. Denn was sagt ihr Braunen dazu, dass du, Deutschland, hinter Ägypten liegst, auch hinter Japan und sogar, ihr fasst es nicht, hinter Nigeria?!

3. Der Bezahlsender Premiere hat ein Herz für Zapper: Am 10. März startet er einen neuen Kanal, der die ganze Zeit nichts weiter tut, als automatisch alle acht Sekunden durch die anderen 16 Premierekanäle zu springen. Ein toller Service für hochprofessionelle Couchpotatoes der ersten Stunde, deren Muskelabbau inzwischen auch die Finger erreicht hat. Sie brauchen trotzdem immer noch jemand, der ihnen die Bierflaschen öffnet. Verflixt.

4. Unauffindbar bleibt bisher die elfte Mail, die mir verrät, welches Gebäude sich auf dem Foto des letzten Beitrags befindet; sie berechtigt zum postalischen Empfang eines umwerfend emotionalen Privatsamplers. Nur so als Tipp: Es ist nicht das St. Pauli Theater.

Ex cathedra: Die Top 3 der Lieder, bei denen mir mal körperlich schlecht geworden ist
1. „Downtown“ von Petula Clark
2. „48 Crash“ von Suzi Quatro
3. „Hier kommt der Eiermann“ von Klaus & Klaus

Kommentare:

  1. Es mag Ihnen vielleicht verwunderlich erscheinen, daß ausgerechnet ich zu Ihrem höchst verlockenden Preisrätsel das Maul halte.

    Es handelt sich dabei keineswegs um eine Rache-Aktion wegen Ihrer Nichtteilnahme an einem vergleichbaren Unterfangen unsererseits oder gar um eine Retourkutsche wegen fortgesetzter, beharrlicher Ignoranz unserer diversen Hofkapellen.

    Nein, der Grund ist schlicht und einfach: ich weiß es nicht. Das mag freilich daran liegen, daß ich schon ein paar Jahre hier wohne und wegen der zahlreichen "Du bist Deutschland - Haufen" meist mit gesenktem Haupt einherschreite.

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  2. Opa, Sie enttäuschen mich. Ohne zuviel verraten zu wollen: Ein Klick aufs Foto und ein sherlockholmesartiges Unterdielupenehmen desselben brächte Sie – und den Rest der ratlosen Welt – der Lösung ein gerüttelt Maß näher.

    Aber ich will nichts gesagt haben.

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