06 März 2008

Aller guten Dinge

Bei unseren Freunden S. und F. bricht beim Telefonieren immer wieder die Leitung zusammen. Nachdem jedoch eine Unterhaltung mal 28 Minuten lang pannenlos geklappt hatte, entwickelte die daran beteiligte Mutter von F. eine interessante Theorie.

Es läge nur daran, vermutet sie, dass man 28 Minuten lang nur über gute Dinge geredet habe. Wenn das ein grunsätzliches Kriterium für die Funktionsfähigkeit moderner Technik wäre, müsste mein Blogserver ständig zusammenbrechen, bei all dem Sex ’n’ Drugs ’n’ Rock’n’Roll hier.

Zum Beispiel müsste er, der Blogserver, beim folgenden Zitat sofort den Geist aufgeben, denn es geht darin keineswegs um gute Dinge: „Wenn der Tod an deine Tür klopft“, schreibt Johnny Cash in seiner Autobiografie, „dann greif sofort zur Schrotflinte.“

Große Momente heute Abend auch bei „Kerner“, als Charlotte Roche einer zwanghaft aufmerksam nickenden, aber plötzlich sehr stummen Sylvie van der Vaart erklärte, dass man einen Riss in der Rosettenhaut Analfissur nennt.

Was mich durch blanke Analogassoziation auf den Güllegeruch bringt, der vor einigen Tagen über den Kiez zog, als wären wir hier von frischgedüngten Feldern umgeben und nicht nur vom unmoralischen Schmutz des Rotlichtviertels (Symbolbild). Keine Ahnung, wo das herkam, der Syrer vermutet aus Rissen.

Nach ein paar Tagen verschwanden die Gülleschlieren wieder, aber gute Dinge waren das auch nicht.

5 Kommentare:

  1. Sie hatten ja auch letztens ziemliche Serverprobleme, stimmt's?
    Nicht, dass ich da einen Kausalzusammenhang herstellen wollte, ich wollt's nur mal erwähnt haben...
    Anna :-)

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  2. Analfissur. Okay - man lernt nicht aus.

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  3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  4. Analo-gas-assoziation. Analfissur aus Rissen. Ist das Zufall oder noch keinem aufgefallene grandiose Wortspielerei?

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  5. Sie überschätzen mich. Aber nur ein bisschen … ;-)

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